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Kultur

Lesung im Striepensaal

Ein Dorf im Westen Afghanistans: Im Hof eines Großgrundbesitzers, eines Khans, spielen das Mädchen Schabo und der Junge Suhrab. Beide Kinder ahnen noch nicht, dass sie zwei Familien mit unterschiedlicher Herkunft und ungleichem sozialen Status angehören – auf der einen Seite die noblen Khancheel und auf der anderen die einfachen Wulas. Suhrab ist ein begabter, aber schüchterner Junge und hat außer Schabo keine Freunde. In der Moschee erlernt er bei dem strenggläubigen Mullah die Grundlagen des Glaubens. Später besucht er die einzige weit entfernte Schule der Gegend. Unter dem Einfluss seiner offenherzigen Mutter und all der Bücher, die seine Brüder ihm aus der Hauptstadt Kabul mitbringen, nimmt Suhrabs Weltanschauung Gestalt an.

Er findet die alten Traditionen, Sitten und Gebräuche rückständig und jegliche Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Reichtum ungerecht und beschämend. Schabo und Suhrab ist ein berührender und spannender Roman über die großen und reinen Gefühle zweier junger Menschen, die es wagen, mit den Traditionen zu brechen. Schabo und Schurab ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern zugleich eine Anklage – vom Autor einzigartig und wundervoll auf Deutsch niedergeschrieben. Das Literaturcafé im Striepensaal befindet sich schräg gegenüber der S-Bahn-Station Neuwiedenthal und ist barrierefrei zu erreichen. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gern entgegengenommen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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