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Lokales

Zwei schwer verletzte bei Unfall auf der B73 in Ovelgönne

Zur gleichen Zeit befuhr ein 49-jähriger Fahrer eines unbeladenen Silo-LKW mit Anhänger aus Neuendorf die Bundesstraße aus Richtung Buxtehude kommend in Richtung Hamburg. Dieser konnte dem plötzlich auf die Fahrbahn fahrenden Polo nicht mehr ausweichen oder rechtzeitig bremsen und fuhr dem PKW in die Fahrerseite. Der Kleinwagen wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert wo in dem Moment gerade ein 33-jähriger Fahrer eines Traktors mit Anhänger aus Estorf auf dem Weg in Richtung Buxtehude unterwegs war. Auch diesem gelang es nicht, sein schweres Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen zu bringen und er prallte dem Polo mit seinem vorn angebrachten Gewicht in die Beifahrerseite. Der Polo wurde auf den Geh- und Radweg geschleudert und kam dort zum Stehen. Dier Fahrerin und ihr 77-jähriger Beifahrer waren durch die Wucht des Aufpralls in dem schwer beschädigten Auto eingeklemmt. Couragierte vorbeikommende Ersthelfer zögerten nicht lange und betreuten die Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Da zunächst von einer unklaren Zahl der Verletzten ausgegangen wurde, waren fünf Rettungswagen vom DRK aus Buxtehude, von der JUH aus Elstorf und von einem ebenfalls zufällig vorbeikommenden Krankentransportunternehmen aus Hamburg an der Unfallstelle eingesetzt.

Beide Notärzte aus Stade und Buxtehude versorgten die beiden Eingeklemmten während der Rettungsarbeiten. Die Feuerwehren aus Buxtehude, Zug 1, Ovelgönne und Immenbeck rückten mit ca. 35 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an und konnten die Verletzten dann mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreien. Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt. Beide Poloinsassen wurden mit schweren Verletzungen in die Krankenhäuser eingeliefert. Der LKW- und der Traktorfahrer blieben bis auf einen Schock unverletzt. An dem Polo und an dem Silo-LKW entstanden erhebliche Schäden, der Gesamtschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für eine Stunde voll gesperrt werden. Trotz Ableitung des Verkehrs durch Polizeibeamte aus Neu Wulmstorf und Buxtehude bildeten sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens schnell kilometerweite Rückstaus in beide Richtungen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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