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Lokales

Wohnhaus in Ruschwedel von Feuer zerstört – Schaden ca. 200.000 Euro

Ruschwedel | Foto: Polizei Stade | In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es gegen 23:30 Uhr in Ruschwedel aus bisher ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Feuers im Dachstuhl eines dortigen Wohnhauses gekommen. Ein 40-jähriger Bewohner des Hauses hatte das Feuer bemerkt und sofort den Notruf gewählt. Er konnte anschließend das Gebäude unverletzt verlassen. Als die ersten, der ca. 110 eingesetzten Einsatzkräfte der Ortswehren Ruschwedel und Harsefeld und der anschließend noch dazu alarmierten Wehren aus Apensen, Reith, Ohrensen, Issendorf und Bargstedt an der Einsatzstelle eintrafen, drangen bereits Rauch und Flammen aus dem Dachstuhl des Hauses.

Unter schwerem Atemschutz nahmen die Feuerwehrleute die Löscharbeiten von innen und von außen auch mit Unterstützung von oben über eine Drehleiter vor. Um ausreichend Löschwasser an die Brandstelle zu bekommen, mussten die Feuerwehrleute mehrere hundert Meter Schlauchleitungen zu einem Löschteich verlegen. Um alle Glutnester vollständig ablöschen zu können, mussten Teile der Dachkonstruktion abgenommen werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorglich eingesetzte Rettungsdienst und die Bereitschaft der Johanniter Unfallhilfe aus Stade brauchte nicht eingreifen. Beamte des Buxtehuder Polizeikommissariats und Tatortermittler der Polizei aus Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zu den Umständen des Brandausbruchs vor, genaue  Ergebnisse werden aber erst in der kommenden Woche erwartet, wenn die Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade anlaufen. Das Gebäude wurde durch das Feuer schwer beschädigt und ist derzeit unbewohnbar, der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 200.000 Euro belaufen. Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Feuers gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-647115 beim Buxtehuder Polizeikommissariat zu melden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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