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Lokales

Zwei junge Männer im Alter von 23 und 25 Jahren nach Bad in der Elbe vermisst

Polizei findet zwei Wasserleichen

Stade | Am gestrigen späten Nachmittag gegen kurz vor 17:30 Uhr wurden der Polizei und der Einsatzleitstelle des Landkreises Stade von Zeugen mitgeteilt, dass gerade zwei Personen bei einem Bad in der Elbe vor Bassenfleth untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sind und vermisst werden.

Ein dritter Mann konnte sich noch selbst wieder an Land retten. Sofort wurde Alarm für ein Großaufgebot von Rettungskräften der Feuerwehren aus Hollern-Twielenfleth, Grünendeich, den Tauchern der Feuerwehr Stade, der Feuerwehr Wedel, der DLRG Horneburg/Altes Land, der DLRG Stade, der DLRG Buxtehude und der DLRG Wedel ausgelöst und ca. 100 Einsatzkräfte rückten an der Einsatzstelle an.

Trotz intensiver Suche auf dem Wasser mit 11 Booten, teilweise mit Sonargeräten sowie an Land am Strand von Bassenfleth und auf der Elbinsel Lühesand konnten die beiden Vermissten nicht wieder aufgefunden werden. Auch die eingesetzten Taucher der Feuerwehr Stade und der DLRG sowie der ebenfalls eingesetzte Hamburger Rettungshubschrauber Christoph 29 konnten keine Spuren von den beiden Männer entdecken.


Der vorsorglich zusätzliche alarmierte Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen des DRK und der Johanniter sowie der Stader Notarzt brauchten vor Ort nicht eingreifen. Die beiden Erntehelfer aus Hollern-Twielenfleth im Alter von 23 und 25 Jahren blieben vermisst.

Polizeibeamte aus Stade, der Wasserschutzpolizei Hamburg und der Wasserschutzpolizei Stade nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen auf. Am Montag Vormittag gegen 10:00 Uhr wurde einer der beiden Männer am Elbstrand im Wasser liegend von Passanten entdeckt. Die zur Bergung des Leichnams eingesetzten Feuerwehrleute der Ortswehr Hollern-Twielenfleth konnten dann gegen 11:30 Uhr auch den zweiten jungen Mann bei ablaufendem Wasser in der Nähe ausmachen.

Eine Ärztin konnte nur noch den Tod feststellen, die Beamten des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Stade haben die Ermittlungen übernommen. Bisher liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor, die Polizei geht derzeit davon aus, dass beide bei dem tragischen Unglücksfall ertrunken sind.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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