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Behörde warnt vor Extremwetterlage und bittet um Vorsicht

Betreten des Waldes auf eigene Gefahr - NDR bringt Sondersendung

Hamburg | Durch die seit Wochen anhaltende Trockenheit besteht eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Besonders betroffen sind vertrocknete Wiesen und Heideflächen. Eine Verbesserung der Gefahrenlage ist nicht in Sicht. Auch kurzzeitige Niederschläge werden bei den ausgetrockneten Böden und der vielfach schon vertrockneten Vegetation keine Entspannung bringen.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bittet eindringlich darum, im Wald und anderen gefährdeten Gebieten kein Feuer anzuzünden, nicht zu rauchen, zu grillen oder glimmende Zigarettenstummel wegzuwerfen. Sie weist wiederholt darauf hin, dass heiß gelaufene Katalysatoren ausgetrocknetes Gras entzünden können.

Bei Gras- oder Waldbrand verständigen Sie bitte unverzüglich die örtliche Feuerwehr unter der Telefonnummer 112. Nutzen Sie, soweit möglich, die App „Hilfe im Wald“, die Ihnen im Unglücksfall schnell das Aufsuchen des nächstgelegenen Rettungstreffpunktes ermöglicht und die Rettungsleitstelle über diesen Rettungstreffpunkt informiert.

Verursacht u. a. durch die anhaltende Hitze kann es in den Waldflächen, wie auch unter Einzelbäumen (z.B. bei Eichen) verstärkt zu unvorhersehbaren Astabbrüchen kommen. Dabei können scheinbar gesunde, grüne Äste aus den Kronen der Bäume herausbrechen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr erfolgt.

Temperaturen weit über 30 Grad, den ganzen Tag Sonne und kein Ende des heißen Wetters in Sicht: Norddeutschland ächzt unter einer Hitzewelle. Die Notaufnahmen in den Krankenhäusern haben alle Hände voll zu tun, die Waldbrandgefahr steigt, es gibt erste Hitzeschäden auf Straßen und dem Flughafen Hannover. In einer 20-minütigen Sondersendung berichtet „NDR//Aktuell extra“ am Donnerstag (26. Juli) ab 20.15 Uhr im NDR Fernsehen über die „Tropische Hitze im Norden“ und die Folgen für Mensch und Tier. Außerdem gibt die Sendung einen Ausblick darauf, wie lange die Hitzewelle anhalten könnte, und zeigt auch, wie der Tourismus vom Supersommer profitiert. Moderatorin ist Susanne Stichler. Die beiden Ausgaben von „Länder, Menschen, Abenteuer“ und alle weiteren nachfolgenden Sendungen verschieben sich um 20 Minuten.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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