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Saisonstart: Volleyball-Präsident Stuhrmann wünscht sich mehr Unterstützung

Linzenzerwerb stand bis zuletzt auf der Kippe

Neugraben. Im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz des Volleyballteam Hamburg in Partnerschaft mit der HNT gibt sich Präsident Volker Stuhrmann zu Beginn der Versammlung betont selbstkritisch.  Man habe bis zuletzt nicht gewusst, ob man die Lizenz für die zweite Bundesliga überhaupt beantragen wolle. “Die Finanzierung des Spielbetriebs stellt uns jedes Jahr erneut vor große Herausforderungen”, so Stuhrmann.

Matthias Krause (VTH), Jan Maier (VTH), Volker Stuhrmann (VTH), Mark Schepanski (HNT), Helmut von Soosten (HNT) und Hilmar Repe (VTH). Foto: Scharnberg

Von einem Journalisten nach den Eckdaten zu den Finanzen gefragt, erwidert der Präsident des Teams, dass weder Schulden vorhanden wären, noch irgendwelche Verpflichtungen, die nicht sofort beglichen würden. Man habe in den letzten Monaten auch Mehrfach mit politischen Vertretern am Tisch gesessen und gute Gespräche geführt, doch in barer Münze habe sich das – noch – nicht ausgewirkt. Stuhrmann wird ernst: “Was ich nicht Verschweigen möchte, ist, dass die Politik für einmalige Veranstaltungen Millionen ausgibt und für uns – mit unsere zahlreichen Spieltagen – nicht einen Cent übrig hat”. Politiker waren zur Pressekonferenz leider nicht anwesend, alle eingeladenen Repräsentanten haben aus Zeitgründen abgesagt.

Trainer Jan Maier stellt das 12-köpfige Team vor und gerät dabei fast ins Schwärmen. Zwar sei es auch eine Frage des knappen Budget, aber tatsächlich konnte man im Gegensatz zur vorherigen Saison auf zwei weitere Spielerinnen verzichten. “Dieser Kader birgt das Potenzial, um in der nächsten Saison (2019/20) den Angriff auf die erste Liga anzustreben”, ist sich auch Stuhrmann sicher. Die Spielerin Stina Schimmler untermauert auf Nachfrage, dass sich ihre Motivation nicht auf das Geldverdienen begrenzt, sie habe richtig viel Spaß am Volleyball und wolle das auch zeigen.

Foto: Scharnberg

Das erste Heimspiel steht am 22. September um 19 Uhr in der CU-Arena an. Zum Warmlaufen geht es am kommenden Wochenende vor heimischen Publikum in einem Testturnier um die Wurst. Das Team von VTH-Cheftrainer Jan Maier empfängt die Mannschaften vom VfL Oythe, letzte Saison mit einem starken dritten Platz in der zweiten Bundesliga, und den VC Olympia Münster, das Nachwuchsteam des Bundesligisten USC Münster, in der CU Arena. Los geht es ab 11 Uhr mit dem Spiel Münster gegen Oythe. Um 13:30 Uhr greifen dann die Gastgeberinnen mit dem Spiel gegen Münster ins Turniergeschehen ein. Den Abschluss bildet das Spiel des VT Hamburg gegen den Ligakonkurrenten VfL Oythe um 16 Uhr. Gespielt werden jeweils 4 Sätze.  Der Eintritt für das Turnier beträgt 5 Euro.

Stichwort Wurst: Der bisherige Caterer (Hornbacher) hat sich mit Ablauf der letzten Saison zurückgezogen. Mit dem Eventservice von Ariane und Rainer Schaefer, welche das Schützenheim Neugraben betreiben, konnte ein kompetenter Partner gefunden werden, der auch noch in räumlicher Nähe zur CU-Arena beheimatet ist.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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