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Lokales

Höhenangst: Frau fährt rückwärts von der Köhlbrandbrücke

Altenwerder. Polizeibeamte der Verkehrsstaffel Innenstadt/West haben gestern Abend gegen 20 Uhr einer unter Höhenangst leidenden Frau beim Überqueren der Köhlbrandbrücke geholfen. Bei der Auffahrt auf die Köhlbrandbrücke fiel der Besatzung des zivilen ProViDa-Fahrzeugs “Vera West 41” ein Opel auf, der ihnen rückwärts fahrend entgegen kam.

Bei der Überprüfung berichtete die niederländische Fahrerin den Beamten auf Englisch, dass sie unter starker Höhenangst leide und sich deshalb nicht traue, über die Brücke zu fahren. Ihre mitfahrende Tochter war jugendlichen Alters und damit zu jung, ihr die Fahrt über die Brücke abzunehmen.

Damit beide ihren Weg zurück in die Niederlande fortsetzen konnten, boten die Beamten an, die Überfahrt zu übernehmen. Die Fahrerin nahm dieses Angebot umgehend an. Während der Überfahrt nahm sie auf der Rücksitzbank Platz. Sie hielt sich die Augen zu, wirkte starr vor Angst und verlor augenscheinlich ihre Gesichtsfarbe.

Dass bei der Fahrerin unmittelbar nach dem Überqueren der Brücke zügig Erleichterung eintrat, bemerkten die Beamten am schnellen Zurückkehren der verloren gegangenen Gesichtsfarbe. Nachdem sie sich mehrfach bei ihren Helfern bedankt hatte, setzten Mutter und Tochter ihren Weg zurück in die Niederlande selbstständig fort.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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