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LokalesNeugraben-Fischbek

Rundgang durch Neugraben

Der Stadtteil wird sein Gesicht verändern

Neugraben-Fischbek. Der SPD-Distrikt Neugraben hatte am heutigen Sonnabend zu einem Stadtteilrundgang mit Frank Richter, dem Vorsitzenden des Stadtplanungsausschusses in der Bezirksversammlung Harburg, eingeladen. Mit rund 20 Teilnehmern begab man sich auf eine kleine Rundreise durch den Neugrabener Ortskern. Frank Richter berichtete dabei von kurzfristigen und auch mittelfristigen Vorhaben, die Neugraben erheblich verändern werden.

Dabei betonte der 51-jährige, dass Neugraben in einigen Jahren mit mehr als 40.000 Einwohnern etwa die größe einer Kleinstadt wie Buxtehude erreiche. Da müsse das Zentrum auch entsprechend entwickelt werden und den Bedarf der sowohl der Neuen- als auch der bisherigen Einwohner gerecht werden.

Mit etwa 180 Wohneinheiten wird es auf dem Areal des Hofes der Familie Soltau eine Bebauung mit 3-4 geschossigen Wohnhäusern geben, außerdem wird in dem Zusammenhang ein attraktiver Spielplatz und eine Wegeverbindung, etwa in Höhe des heutigen Parkplatzes, bis zum Thiemannstieg geben. Hier wird in den nächsten Monaten die Planung soweit fortgeschritten sein, dass die Bürgerbeteiligung folgen kann.

Der Umzug der Polizeiwache an den neuen Standort direkt am Neugrabener Bahnhof muss bis 2021 abgeschlossen sein, da vom neuen Eigentümer des Areals zwischen Bahnhofstraße, Scheideholzweg und am Neugrabener Markt die bisherigen Pacht- und Mietverträge zum 31.12.2021 gekündigt wurden. An der Stelle möchte der Investor Wohnhäuser errichten, die genauen Planungen dazu laufen noch.

Konkreter sind hingegen die Planungen nördlich des Bahnhofs. Die Bauarbeiten für die dort geplanten “Torbauten” sollen demnächst beginnen. Der Neugrabener Bahnhof wird damit eine attraktive Zuwegung erhalten. Teile des Parkhauses werden abgerissen, das restliche Parkhaus mit einer Aufzugsanlage aufgewertet. Zwischen den beiden Häusern mit jeweils 8 Etagen wird eine Ladenzeile mit Cafe und kleinen Geschäften entstehen. Vor allem aber ein barrierefreier Zugang zum Bahnhof ermöglicht.

Die Südseite des Bahnhofes wird auf dem Gelände hinter dem Imbiss ein Gebäude mit Ladenzeilen und dem Kundenzentrum erhalten. Der Bahnhofsvorplatz soll ebenfalls an den Bedarf angepasst werden und nach Frank Richters Wunsch den Charme einer Endhaltestelle die ins Nirgendwo führt, verlieren.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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