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Kultur

Kulturhaus Süderelbe: Literaturcafé am Sonntag, den 7. Oktober um 16 Uhr

Neugraben-Fischbek. Heinz G. Konsalik (1921-1999) war der meistgelesene deutsche Schriftsteller seiner Zeit. Der Name Konsalik ist ein Pseudonym und Mädchenname seiner Mutter; er wurde in Köln geboren. Bereits als zehnjähriger Schüler entdeckte er seine Leidenschaft für die Schriftstellerei und schrieb mit sechzehn Jahren bereits für Zeitungen seiner Heimatstadt.

Nachdem er ein Medizinstudium begonnen hatte, wechselte er schnell zu Theaterwissenschaft und Germanistik. Sein Durchbruch zu nationaler Bekanntheit erfolgte mit der Verfilmung des Kriegsromans „Der Arzt von Stalingrad“ im Jahr 1958. Konsalik zählt zwar zu den erfolgreichsten Autoren der jüngeren Literaturgeschichte Deutschlands, wurde aber als Vertreter der sogenannten Trivialliteratur zeitlebens und auch noch Jahre nach seinem Tod von Kritikern und Kulturmedien geschmäht. Hingegen genoss der Verfasser von über 160 Romanen, die in viele Sprachen übersetzt und von denen 14 verfilmt wurden, über Jahrzehnte die Anerkennung einer internationalen Leserschaft, der er einen Umsatz von mehr als 80 Millionen Büchern verdankte.

Ein Großteil seiner Geschichten spielt in Russland, so auch „Das Wunder von Bajkonur“. Die Russen, besonders die Frauen, sind gläubige Menschen, und Wunder sind ihnen nicht fremd. Sollte Bajkonur in Kasachstan ein neuer Wallfahrtsort werden? Das „Literaturcafé im Striepensaal“ befindet sich am Striepenweg 40 in 21147 Hamburg und wird geleitet von Dieter Wehrbrink, der Eintritt ist frei. Nähere Infos: Kulturhaus Süderelbe, Tel. 040 796 7222, Homepage www.kulturhaus-suederelbe.de

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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