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Lokales

Cold-Case Ermittler suchen Zeugen in 21 Jahre altem Fall

Hamburg. Nachdem der damals 38-jährige Axel Fritz Bonin 1997 verschwand, suchen die Staatsanwaltschaft Kiel und die Ermittlungsgruppe 163 “Cold Cases” nun erneut öffentlich nach Zeugen, die Hinweise zur Tataufklärung geben können. Der mittlerweile für tot erklärte Geschädigte verschwand am Freitag, den 20.06.1997 in den Nachmittagsstunden. Eigentlich hatte der Geschädigte eine Kurzreise über Berlin, wo er gelegentlich gearbeitet haben soll, in die polnisch/deutsche Grenzstadt Zielona Gora geplant.

Zuletzt wurde er beim Einsteigen in einen dunklen Pkw an seiner Wohnanschrift im Fuhlsbütteler Weg 58 in 22453 Hamburg beobachtet. Das ebenfalls seit dem 20.06.1997 verschwundene Fahrzeug des Geschädigten wurde knapp ein Jahr später, am 13.05.1998 in Hamburg-St.Pauli in der Lincolnstraße Höhe der Hausnummern 14 – 16 aufgefunden. Hierbei handelt es sich um einen weißen VW Golf mit dem amtlichen Kennzeichen HH-CR 1132.

Herr Bonin wurde zum Zeitpunkt seines Verschwindens wie folgt beschrieben:

– 192 cm groß
– kräftige Statur
– kurze dunkle Haare
– 3 cm lange Narbe oberhalb des linken Auges

Die bisherigen Ermittlungen der Polizei Hamburg führten nicht zur Tataufklärung. Aus Sicht der Ermittler besteht der Verdacht des Mordes zum Nachteil von Herrn Bonin. Die Staatsanwaltschaft und die Cold Cases-Ermittler wenden sich nun erneut an die Öffentlichkeit, um neue Informationen zu erlangen und Unstimmigkeiten oder Widersprüche damaliger Zeugen aufzuklären.

Die Ermittler fragen darum:

– Wer kann Angaben zur Person, zum Beruf und zum Umfeld des Geschädigten machen?
– Wer kann Angaben zum weiteren Verbleib des Geschädigten machen?
– Wer kann Angaben zum möglichen Tatmotiv machen?
– Wer beobachtete das Abstellen des PKW im Mai 1998 in der Lincolnstraße?
– Wer kann Angaben zu einem mutmaßlichen Täter machen?

Zeugen werden gebeten, sich an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg (040-4286 56789) oder an jede Polizeidienststelle zu wenden.

Foto: Polizei Hamburg
Foto: Polizei Hamburg
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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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