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Politik

Ehestorfer Heuweg: Stöver fordert Alternativen zur Vollsperrung

Hausbruch/Rosengarten. Die Nerven der Anwohner am Ehestorfer Heuweg liegen blank. Monatelange Sperrungen und Bauarbeiten zerren nicht nur an den Nerven, sondern drohen zum Existenz-Killer ansässiger Unternehmen zu werden.

„Anwohner und Pendler können absehbar in den nächsten 12 Monaten den Ehestorfer Heuweg entweder gar nicht oder nur punktuell durchfahren, wie soll das möglich sein, wenn man dort wohnt oder zum Beispiel als Pflegekraft Hausbesuche vor Ort machen soll?“, fragt die Harburger Wahlkreisabgeordnete Birgit Stöver (CDU) und appelliert an die Verantwortlichen aus Bezirk und Senat, nicht mit Scheuklappen zu planen, sondern bei der Planung auch die Bedürfnisse von Anwohnern, der Schule und den Gewerbetreibenden im Blick zu haben.

Bereits seit vergangenem März arbeitet der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer im Ehestorfer Heuweg an Entwässerungsanlagen; seit dem Sommer legt die Stromnetz Hamburg GmbH neue Stromleitungen; es werden neue Trinkwasserleitungen verlegt und die Hausanschlüsse erneuert. Eine Zumutung ist die damit verbundene Vollsperrung des Ehestorfer Heuweges bis voraussichtlich Ende Dezember.

Doch damit nicht genug: Für März 2019 ist eine weitere Vollsperrung angekündigt; diese Vollsperrung soll dann bis Ende 2019 dauern. „Das ist eine absolute Zumutung“, stellt Stöver fest, die als Harburger Bürgerschaftsabgeordnete im-mer wieder Beschwerde-Briefe von Anwohnern gegenüber dem Hamburger Senat und der Bezirksverwaltung zur Kenntnis erhält. Stöver: „Ich kann den Unmut gut nachvollziehen, die Totalsperrung des Ehestorfer Heuweges ab März für neun Monate ist nicht hinnehmbar. Für Gewerbetreibende steht dabei die Existenz auf dem Spiel! Hier muss über Alternativen nachgedacht werden, um ein Mindestmaß an Mobilität zu erhalten. Der Ehestorfer Heuweg darf nicht zur Dauer-Sackgasse ohne Ausweg werden!“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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