Werbung
Lokales
Trend

HVV führt neues Fahrgastfernsehen ein

Hamburg. Moderner und noch informativer – die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und die S-Bahn Hamburg starten in Kooperation mit Werbemittelexperte Ströer ein gemeinsames Format für das Fahrgastfernsehen in den U- und S-Bahnen: ein neues einheitliches Layout sowie noch attraktivere Inhalte für die Fahrgäste der Schnellbahnen. Mit dem neuen Angebot können HOCHBAHN und S-Bahn erstmals auch Verkehrsmeldungen in den Zügen des anderen Unternehmens ausspielen. So werden Fahrgäste der U-Bahn künftig auch über geplante Betriebsunterbrechungen bei der S-Bahn informiert und umgekehrt.

Claudia Güsken, Vorständin für Personal und Betrieb der HOCHBAHN: „Mit diesem Gemeinschaftsprojekt setzen wir einen Meilenstein im Verkehrsverbund und verzahnen unser Angebot noch enger. Nach 22 Jahren Fahrgastfernsehen bei der HOCHBAHN haben wir gemeinsam mit der S-Bahn und Ströer ein gemeinsames Format geschaffen, welches den Kunden optimales Infotainment bietet.“

Kay-Uwe Arnecke, Vorsitzender der Geschäftsführung S-Bahn Hamburg GmbH: „Mit dem Fahrgastfernsehen bieten wir unseren Kunden attraktive Inhalte wie Nachrichten oder Sportberichterstattung, außerdem können wir die Fahrgäste in Zukunft noch umfassender, in Echtzeit und sogar unternehmensübergreifend mit Verkehrsinformationen versorgen.“

Im Laufe des kommenden Jahres sollen in den Fahrzeugen der S-Bahn Hamburg auch aktuelle Verkehrsmeldungen via LTE-Funk auf den Bildschirmen landen. Die HOCHBAHN bietet Echtzeit-Informationen weiterhin via WhatsApp-Störungsticker an.

Nachrichten und Entertainment aus einer Hand

Das neue Fahrgastfernsehen für U-Bahn und S-Bahn wurde vom Medienhaus Ströer erarbeitet. Neben den unternehmensübergreifenden Fahrgastinformationen von HOCHBAHN und S-Bahn Hamburg bekommen Kunden in den Schnellbahnen künftig Nachrichten der Tagesschau sowie vom NDR zu sehen. Sportmeldungen gibt es von Hamburg 1. Insgesamt sorgt Ströer so für einen ausgewogenen Mix aus Information und Unterhaltung.

Dirk Geßner, Geschäftsführer Ströer DSM: „Mit dem neuen Fahrgastfernsehen erreichen wir täglich mehr als eine Millionen Menschen und erweitern das Netz unserer digitalen Medien in der Stadt. Mit der Ausspielung von aktuellen Stadtthemen und Verkehrsleitinformationen decken wir den Informationsbedarf der Hamburger Bürger und schaffen ein interessantes Umfeld für Werbungtreibende.“

Das neue Fahrgastfernsehen wird in den U-Bahnen der Serie DT4 und DT5 ab dem 5. November zu sehen sein. Bei der S-Bahn Hamburg erfolgt die Live-Schaltung der Inhalte in den Zügen BR 490 ab Januar 2019, in den Fahrzeugen vom Typ BR 474 stehen die Inhalte im Laufe des ersten Halbjahres 2019 zur Verfügung.
Neue Informationssysteme in U-Bahn und Bus

In den U-Bahnen vom Typ DT4 werden außerdem alle Bildschirme erneuert und auf das große 24-Zoll-Monitore im 16-zu-9-Format umgestellt. Ab dem 23. November wird hierzu zunächst ein DT4-Fahrzeug mit Prototypen ausgestattet. Nach einem Testlauf soll die Umrüstung der DT4-Flotte mit 126 Fahrzeugen im Sommer 2019 starten und bis voraussichtlich 2022 abgeschlossen sein. Das Fahrgastfernsehen wurde in den DT4-Zügen bereits 1996 im Rahmen eines Pilotprojektes eingeführt. Nach 22 Jahren ist in den Fahrzeugen nun eine Modernisierung der Technik erforderlich. Die Investitionen für die Einführung des neuen Fahrgastfernsehens sowie die Umrüstung der DT4-Züge belaufen sich auf 8 Millionen Euro.

2019 nimmt die HOCHBAHN zudem die Ausstattung der Busflotte mit Monitoren in Angriff. Auch hier soll ein Informationssystem zum Linienverlauf sowie zu betrieblichen Einschränkungen die Attraktivität des Verkehrsmittels für Kunden weiter steigern. Die EU-weite Ausschreibung hierfür soll 2019 erfolgen.

Claudia Güsken: „Umfassende Informationssysteme sind für Kunden bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel von entscheidender Bedeutung und versprechen den größten Mehrwert. Daher sehen wir es auch im Busbereich als unerlässlich an, dieses Angebot auszuweiten. Immerhin bringen wir mit unseren Bussen die Hälfte unserer täglich 1,2 Millionen Fahrgäste von A nach B.“

Tags
Zeige mehr

Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

Ähnliche Artikel

Kommentar verfassen

Close