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Verkehr

Lamellenbruch auf der A7: Teilsperrung erforderlich

Hamburg. Heute Nachmittag, 6. November 2018, wurde auf der A 7 Richtungsfahrbahn Nord ein Lamellenbruch Höhe der AS HH-Waltershof entdeckt. Zur Stunde wird die Gefahrenstelle abgesichert. Der rechte Fahrstreifen wird für den Verkehr gesperrt. Zwei Fahrstreifen stehen dem Verkehr weiterhin zur Verfügung. Die Fachfirma baut seit 16 Uhr vor Ort die schadhafte Lamelle aus, um den Schaden am Brückenbauwerk zu bewerten und mit den notwendigen Arbeiten beginnen.

Der Umfang der Arbeiten und die Dauer der Einschränkungen werden morgen, 7. November 2018, gegen Mittag bekanntgegeben werden können. Eine Lamelle ist ein Fahrbahnübergang, der am Anfang und Ende einer Brücke eingebaut wird. Dieser Träger liegt über einem „Spalt“, der benötigt wird, damit sich die Brücke bei Wärme ausdehnen und bei Kälte zusammenziehen kann.

Bricht eine Lamelle, so kann sie durch darüberfahrende schwere Fahrzeuge aus ihrer Verankerung gerissen werden und erhebliche Schäden an einem nachfolgenden Fahrzeug verursachen und die Insassen erheblich verletzen. Deshalb besteht hier sofort Handlungsbedarf.

Das Brechen einer Lamelle kündigt sich nicht an, sondern passiert unmittelbar. Die Anfälligkeit der Lamellen nimmt mit Belastung und Alter zu. Auch deshalb ist es notwendig, dass die K 20, Deutschlands längste Brückenkonstruktion, schnellstmöglich saniert und ausgebaut wird, der Start dafür ist 2020.

 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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