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Lokales

“Cannabis Days” bei der Buchholzer Polizei?

Innerhalb von 40 Minuten fischen Beamte 3 Fahrzeugführer aus dem Verkehr

Buchholz. Die Buchholzer Polizei kontrollierte am Samstagvormittag innerhalb von 40 Minuten (!) drei Fahrzeugführer, die unter dem Einfluss von Cannabis ihre Pkw im Straßenverkehr geführt hatten. Zunächst wurde am Nordring ein VW Golf kontrolliert. Eine Überprüfung der Kennzeichen ergab, dass dieser seit August 2018 ohne Haftpflichtversicherung unterwegs war.

Weiterhin gab der 34-jährige Fahrzeugführer aus Hamburg bereitwillig zu, dass er noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zu allem Überfluss ergab eine Überprüfung hinsichtlich der Fahrtauglichkeit, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis stand. Daraufhin erfolgte der Transport zur Dienststelle der Buchholzer Polizei. Dort trafen die Beamten und der Fahrzeugführer auf eine weitere Funkstreifenwagenbesatzung, die ebenfalls mit einem Fahrzeugführer zur Dienststelle gekommen war. Dieser wurde zuvor auf der Bundesstraße 3 am Ortsausgang von Sprötze mit seinem VW Polo kontrolliert.

Bei der Kontrolle vergaß der 54-jährige Fahrzeugführer aus Stelle zunächst, seinen Pkw gegen ein Wegrollen zu sichern, so dass es nur der “Muskelkraft” eines Polizeibeamten zu verdanken war, dass der Pkw nicht gegen den Funkstreifenwagen rollte. Ein Grund für die Vergesslichkeit dürfte zumindest der durch einen Drogentest festgestellte Cannabiskonsum gewesen sein. Noch während die beiden Fahrzeugführer auf ihre Blutentnahme durch den zwischenzeitlich gerufenen Arzt warteten, erschien eine dritte Buchholzer Funkstreifewagenbesatzung im Dienstgebäude.

Zur Überraschung aller Anwesenden brachte auch diese einen 22-jährigen Buchholzer mit, bei dem nach einer Verkehrskontrolle in der Straße Caspers Hoff festgestellt wurde, dass dieser seinen Pkw BMW unter dem Einfluss von Cannabis geführt hatte. Nach der Durchführung der jeweiligen Blutprobenentnahmen und der Einleitung der entsprechenden Strafverfahren, konnten die Fahrzeugführer die Dienststelle wieder verlassen. Die Weiterfahrt wurde ihnen untersagt.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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Ein Kommentar

  1. Ohne Zweifel gehören Menschen unter Drogeneinfluss nicht in den Straßenverkehr.

    Aber es sollte bei diesem Artikel, der beim Leser den Anschein erweckt im Straßenverkehr mit Cannabis zugedröhnten Menschen massiv konfrontiert zu sein, der Vollständigkeit wegen erwähnt werden, dass die Nachweisbarkeit von THC (der psychoaktiven Substanz) bis zu 10 Tagen möglich ist. Der Genauigkeit wegen sei präzisiert, dass es sich auch nicht um THC sondern den Abbauprodukten von THC handelt. Es geht bei diesem Tests nur darum einen Konsum nachzuweisen, der irgendwann statt gefunden hat. Eine tatsächliche Fahruntüchtigkeit ist damit nicht unbedingt nachzuweisen. Aber zum Kriminalisieren reicht es.

    Leider ist Ihr Artikel sehr tendenziös (fängt schon beim Titel dieses Artikels an), unvollständig recherchiert und bewegt sich auf dem Krawall- und Informations-Niveau einer “Zeitung” mit vier Buchstaben.

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