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Anerkennung für die Betreuung Schwerstkranker

Ehepaar Schneider übergibt Spende an DRK-Palliativ Care Team Süderelbe

Harburg. Zünftig feiern und dabei eine gute Sache unterstützen: Dieses doppelte Ziel verfolgen Tina und Uwe Schneider mit ihrem Oktoberfest im heimischen Garten in Eißendorf, das in diesem Jahr zum siebten Mal stattfand. Die dabei gesammelte Spendensumme übergaben der CDU-Politiker und seine Frau jetzt persönlich an das Palliative Care Team (PCT) Süderelbe des DRK Harburg. Die spezialisierten Pflegefachkräfte und Palliativmediziner betreuen in mehr als 20 Stadtteilen schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase in deren eigener häuslicher Umgebung.

Insgesamt 354,70 Euro waren bei dem privaten Oktoberfest der Familie Schneider für den guten Zweck zusammengekommen. Silke Fischer, Leiterin Palliative Care Team Süderelbe, und Aart Paasman, Leiter der Ambulanten Pflege beim Harburger Roten Kreuz, nahmen die Spende mit einem symbolischen Scheck in der DRK-Geschäftsstelle in der Rote-Kreuz-Straße in Empfang. „Hier wird eine tolle und wichtige Arbeit geleistet, die vielfach immer noch zu wenig beachtet und wertgeschätzt wird“, erklärte Uwe Schneider, der Kreisvorsitzender der Harburger CDU ist. „Diese Spende ist deshalb auch eine Anerkennung für das, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Palliative Care Team Süderelbe jeden Tag an Unterstützung für Schwerstkranke und ihre Angehörigen hier bei uns im Hamburger Süden leisten.“ Das DRK Harburg deckt mit der spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung ein großes Gebiet ab, das von Finkenwerder und Neuenfelde bis Wilhelmsburg, von Neugraben-Fischbek bis Neuland, von Altenwerder über Moorburg, Heimfeld, Eißendorf und Marmstorf bis nach Sinstorf reicht.

„Wir freuen uns sehr und wissen auch schon, wofür wir die Spende verwenden möchten“, sagt Silke Fischer vom Palliative Care Team. „Wir wünschen uns hier in unseren Räumen einen Ort, an dem wir als Team nach dem Tod eines Patienten gemeinsam innehalten und uns mit einem kleinen Ritual von dem Menschen verabschieden können, der oft über mehrere Wochen oder sogar Monate in seiner letzten Lebensphase von uns begleitet wurde.“ Dazu gehören ein Tisch mit einem „Erinnerungsbuch“, in dem eine Seite für den Verstorbenen gestaltet wird, das Entzünden eines Lichtes und einige letzte Worte. „Jeder einzelne Mensch ist es wert, dass wir uns an ihn erinnern und ihn und seine Familie mit guten Wünschen begleiten.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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