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Politik

Senat bestätigt S32 und neue S-Bahnzüge

Neugraben. Im Herbst hatte die Hamburgische Bürgerschaft den der Senat aufgefordert, Maßnahmen zu treffen, dass in Zukunft der Betrieb einer dritten Linie neben der S3 und der S31 von Harburg zum Hauptbahnhof möglich wird. Der Senat berichtet der Bürgerschaft aktuell, dass die S-Bahn Hamburg zusammen mit der DB Netz mit Hochdruck an der technischen Infrastruktur zwischen Hauptbahnhof und Harburg Rathaus arbeitet. Hier müssen Weichen, Schalt- und Signaltechnik ausgebaut werden, um die technischen Voraussetzungen für eine dritte S-Bahnlinie zu schaffen.

Weiter wird der Senat auch den Verkehrswegevertrag 2018 – 2033 voll ausschöpfen und die Option auf weitere 10 S-Bahnzüge nutzen. Diese sind im Rahmen des Verkehrswegevertrags deutlich günstiger zu beschaffen, als bei einer späteren Nachbestellung. Sie werden bis zur Umsetzung der der S32 in der Reserve bereitstehen und so die Betriebsqualität und Zuverlässigkeit der S-Bahn verbessern. Sobald die S32 eingerichtet ist, stellen diese zusätzlichen Züge sicher, dass die Versorgung der Strecke Neugraben – Harburg mit Langzügen in den Hauptverkehrszeiten funktionell bleibt.

Der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete und Verkehrspolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt die jüngste Mitteilung des Senats zum S-Bahn Ausbau für den Süden Hamburgs. Er sagt: „Ich freue mich, dass der Senat dem Ersuchen der Bürgerschaft nachgekommen ist, die S-Bahnkapazitäten auf der Strecke Hauptbahnhof – Harburg – Neugraben schnellstmöglich auszubauen. Wir hatten zusammen mit unserem Grünen Koalitionspartner im Mai in der Bürgerschaft beantragt, dass der Senat die Realisierung der S32 nach Harburg schnellstmöglich umsetzen möge und hierfür zusätzlich die letzten 10 S-Bahnzüge aus dem neuen Verkehrswegevertrag 2018 – 2033 bestellen solle. Diesen beiden, für Harburg und Neugraben wichtigen Verkehrsprojekte, hat der Senat der Bürgerschaft nun zugesagt.“

Czech sagt abschließend. „Wir werden mit diesen beiden Nahverkehrsprojekten eine deutlich bessere Anbindung des Hamburger Südens an die City erreichen. Nur so können wir Harburg mit seinen vielen Neubauprojekten auch in Zukunft attraktiv halten.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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