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Zusätzliches Mathematikangebot für besonders begabte Schüler geplant

Neugraben. Die SPD Fraktion wird zusammen mit ihrem Koalitionspartner, der Grünen Bürgerschaftsfraktion, das Mathematikangebot für besonders begabte Schüler ausbauen. Das berichtet der Neugrabener Bürgerschaftsabgeordnete Matthias Czech (SPD).

Das PriMa-Konzept bietet bisher eine mathematische Förderung für Grundschüler an der Universität Hamburg und in den Mathe-Zirkel in Grundschulen an. Zusätzlich wird für die Klassenstufen 5 bis 7 ein Mathe-Zirkel an der Universität durchgeführt. Dieser soll jetzt ausgebaut und bis Klasse 10 verlängert werden. Der Harburger Bürgerschaftsabgeordnete und Schulpolitiker Matthias Czech (SPD) begrüßt diesen Antrag. „Als Lehrer freue ich mich besonders, dass wir hier das mathematische Förderangebot in der Mittelstufe ausbauen können. Wir sind auf das Problem, dass die Matheförderung durch das PriMa- Konzept mit der Klassenstufe 7 ausläuft, aufmerksam geworden, als sich ein betroffener Vater an mein Büro gewendet hat. Dies hat zu zahlreichen Gesprächen mit Schulbehörde und Universität geführt, die letztendlich in unserem Haushaltsantrag mündeten.“

Bereits im Jahr 2015 hat der Senat eine Mathematik-Offensive gestartet, die zur Verbesserung der Leistungen in Mathematik und zur Weiterentwicklung des Unterrichtsfaches beitragen Damit sind die Grundlagen geschaffen worden, den Mathematikunterricht in Hamburg weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Zusätzlich sollen aber auch mathematisch besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schülern ein Angebot erhalten, dass sie fördert. In diesem Kontext steht das Projekt PriMa, eine Maßnahme der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) in Kooperation mit der Universität Hamburg und der William-Stern-Gesellschaft Hamburg. PriMa bietet zum einen Begabtenförderung direkt an der Universität Hamburg für mathematisch besonders begabte Kinder in der Klassenstufen 3 und 4 an und zum anderen an rund 70 teilnehmenden Hamburger Grundschulen den Mathe-Zirkel. Das Projekt arbeitet sehr erfolgreich. Rund 1.250 Schülerinnen und Schüler wurden bisher, seit Beginn des Projekts im Jahr 1999, an der Universität gefördert, etwa 21.000 Schülerinnen und Schüler haben an einem „Mathe-Zirkel“ teilgenommen und etwa 450 Lehrkräfte haben die zweijährige Weiterbildung zur Mathematik- Moderatorin abgeschlossen. Somit trägt das PriMa-Projekt auch einen guten Beitrag für die Steigerung der Effizienz des Mathematikunterrichts in der Grundschule.

Der Antrag der Regierungskoalition fordert nun den Senat auf, eine Ausweitung des PriMa-Konzeptes für die gesamte Sekundarstufe 1 gemeinsam mit der Universität Hamburg zu erarbeiten und hierfür ein Finanzierungskonzept zu erstellen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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