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Volleyball-Team Hamburg verlangt Borken alles ab und wird nicht belohnt

VT Hamburg muss sich nach guter Leistung 3-1 geschlagen geben

Neugraben. Das Volleyball-Team Hamburg hat in der zweiten Volleyball Bundesliga einen überraschenden Punktgewinn beim frischgebackenen Herbstmeister Skurios Volleys Borken nur knapp verpasst und musste sich nach einer starken Partie mit 3-1 (26-28, 25-10, 25-21, 26-24) geschlagen geben. Die Enttäuschung über die vergebene Chance, einen Punkt bei der aktuell stärksten Mannschaft der Liga mitzunehmen, saß bei den Hamburgerinnen direkt nach dem Spiel tief. Doch die gezeigte Leistung war auch ein Mutmacher für die letzten beiden Heimspiele des Jahres gegen die Abstiegskonkurrenten BBSC Berlin (15.12.) und SF Aligse (22.12.).

Für VTH-Trainer Jan Maier war das Spiel bei den Skurios Volleys Borken der Kampf David gegen Goliath gewesen. Die Gastgeberinnen, die zuvor ihre zehn Saisonspiele gewonnen hatten, wollten sich auch gegen die Hamburgerinnen keine Blöße geben. Doch die Gäste starteten, wie vor dem Spiel von Maier gefordert, mit Mut und Begeisterung in die Partie, spielten im ersten Satz auf Augenhöhe mit dem Favoriten und konnten sogar den vierten Satzball zum 28-26 nutzen.

Durch den erst sechsten Satzverlust dieser Saison geweckt, zeigten die Gastgeberinnen, warum sie derzeit der Titelfavorit in der zweiten Bundesliga sind: Borken war den Gästen im zweiten Satz in allen Belangen überlegen und gewann den Durchgang deutlich mit 25-10. Die über 700 Zuschauer in der Mergelsberg Halle hofften nun auf den vor dem Spiel erwarteten Spielverlauf. Doch auch das Team von Jan Maier kann Rückschläge während eines Spiels inzwischen gut wegstecken und hatte den zweiten Durchgang schnell abgehakt.

Im dritten Satz nährten sich die Hamburgerinnen wieder der Leistung aus dem ersten Satz, mussten sich aber dennoch mit 25-21 geschlagen geben. Der vierte Satz war völlig offen. Beide Teams spielen nun wieder auf Augenhöhe und die Gäste erspielten sich beim 24-23 sogar einen Satzball, den die Borkenerinnen abwehren konnten und auch die beiden folgenden Punkte gingen an die Gastgeberinnen, die den Durchgang mit 26-24 und das Spiel damit mit 3-1 gewannen.

Trotz des starken Spiels mussten die Hamburgerinnen, bei denen erstmals Lisa Senger zur besten Spielerin ihres Teams gewählt wurde,  ohne Punkte die Heimreise antreten. Für VTH-Trainer ist das Ergebnis zwar enttäuschend, die Leistung der Mannschaft macht ihm jedoch Mut: „Die Borkener Mannschaft hat heute vielleicht nicht ihr bestes Volleyball gezeigt, aber wir haben mit einer sehr guten Leistung über weite Phasen dagegenhalten können. Das zeigt einerseits, wie eng es in dieser Liga ist. Andererseits zeigt es, zu was wir schon imstande sind. Das macht Mut und gibt uns gehörig Selbstbewusstsein für die nächsten zwei wichtigen Heimspiele gegen BBSC und Aligse.”

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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