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Angriffe auf Rettungskräfte in Stade und Hausbruch

Angreifern droht bis zu 5 Jahren Haft

Hamburg/Stade. “Seit einigen Jahren, so der Beamte der Hamburger Feuerwehr”, nimmt die Zahl derjenige, die Angriffe auf Feuerwehrleute und Rettungskräfte vornehmen, deutlich zu”.

So sind in der Silvesternacht im Hamburger Stadtteil Hausbruch die Rettungskräfte der freiwilligen Feuerwehr Hausbruch bei Löscharbeiten an einem Kleinfeuer in der Straße Stubbenhof mit Schreckschusswaffen beschossen worden. Schon jetzt erfolgen Einsätze in bekannten Schwerpunktvierteln von vornherein mit der gleichzeitigen Alarmierung der Polizei. Doch diese Vorgehensweise kann längst nicht als Prinzip gelten. Doch seit Jahren laufen Appelle an die Bevölkerung ins Leere.

Im Altländer Viertel in Stade mussten die Beamten gegen 00:30 Uhr mit mehreren Fahrzeugen anrücken, um die Feuerwehr zu unterstützen. Diese war gerufen worden, um brennende Mülleimer in der Jorker Straße zu löschen. Vor Ort angekommen wurden die Feuerwehrleute dann mit Raketen beschossen, Böllern beworfen und bepöbelt, so dass sich zurückziehen und auf die Verstärkung durch die Polizei warten musste.

Die Beamten nahmen einige der Verursacher mit zur Wache und stellten Feuerwerkskörper sicher. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Dabei drohen spätestens seit dem 27. April 2017 erhebliche Strafen, wenn man die Arbeit der hoheitlichen Kräfte behindert oder sie sogar angreift. Das „Gesetz zur Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften” droht bei tätlichen Angriffen auf Polizisten, ermittelnde Staatsanwälte, Feldjäger und andere Sicherheitskräfte mit bis zu fünf Jahren Haft. Bis 2017 gab es eine solche besondere Strafandrohung nur für Angriffe während Vollstreckungshandlungen wie etwa Festnahmen, seitdem während jeder Diensthandlung. Ebenso geschützt werden jetzt hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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