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Solidarisierung mit G20-Angeklagten

Anschlag auf das Amtsgericht in Harburg.

Harburg. Mit den Worten ” Freiheit für alle Gefangenen! Kampf der Justiz! Lang lebe die Anarchie!” endet die Bekanntmachung einer Gruppe, die sich auf dem Internetportal indymedia.org offensichtlich zu einem Anschlag gegen das Amtsgericht Harburg bekennt.

Weiter heißt es dort: “In der Sylvesternacht wurde das Amtsgericht in Hamburg-Harburg mit Steinen und Bitumfarbe angegriffen. Außerdem wurde mit Sprühfarbe ein Anarchiezeichen an der Fassade hinterlassen. Mit diesem Angriff senden wir Grüße an die fünf Angeklagten im G20-Verfahren bezüglich der Angriffe in der Elbchaussee. Auch grüßen wir die Leute, die Feuer im Amtsgericht Berlin-Wedding legten und damit einen offensiven Impuls in die Prozessbegleitung gegeben haben. In ihren Worten und Taten haben wir unsere eigenen Gedanken wiedererkannt. Wir hoffen, dass der Prozess mit weiteren dezentralen Aktionen begleitet wird und wünschen den Angeklagten in diesem Sinne die nötige Kraft angesichts der andauernden Repression.”

indymedia.org

Erst kürzlich wurde ein Anarchiezeichen auf die Fenster der Neuen Liberalen in der Schwarzenbergstraße gesprüht. Anders als am Amtsgericht hatte sich in diesem Fall aber keine Tatmotivation damit verbinden lassen. In beiden Fällen ermittelt mittlerweile die Staatsschutzabteilung des LKA 712, wie die Polizei bestätigte.

Es waren Beamte des Polizeikommissariats 46, die in den späten Abendstunden des Neujahrstags feststellten, dass es am Gebäude des Amtsgerichts Harburg zu mehreren Sachbeschädigungen gekommen war. Durch den oder die bislang unbekannten Täter wurden mehrere Fensterscheiben beschädigt, mit Farbe befüllte Gläser gegen die Gebäudefassade geworfen und eine Farbschmiererei politischen Hintergrunds angebracht, heißt es in einer Mitteilung an die Presse.

Hinweise erbitten die Ermittler unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

Quelle
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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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