LokalesStadeVorsicht Betrug

Dreist: Autokäufer zahlen mit Falschgeld

Spur führte zunächst nach Hamburg

Harsefeld. Ein 65-jähriger Harsefelder ist am gestrigen 02. Januar Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden. Dieser hatte seinen Mercedes im Internet zum Verkauf inseriert und gegen 19:30 Uhr am Abend waren dann zwei bisher unbekannte Männer als Interessenten gekommen, um sich den Wagen anzusehen.

Nach erfolgter Probefahrt kam es dann zu einer Einigung und Unterzeichnung des Kaufvertrages über 9.500 Euro. Das Fahrzeug wurde dabei noch zugelassen und mit den Kennzeichen STD-H 1583 verkauft und übergeben.

Die beiden südländisch wirkenden, dunkel bekleideten Männer im geschätzten Alter von 35 und 45 Jahren händigten dem Verkäufer Bargeld aus und nahmen den Mercedes gleich mit.

Beim erneuten Nachzählen des Bargeldes stellte sich dann kurze Zeit später heraus, dass es sich bei den übergebenen 50-Euro-Banknoten offenbar um Falschgeld handelte und auch die auf dem Kaufvertrag angegebenen Personalien konnten einer Überprüfung durch die Polizei nicht standhalten. Sie waren falsch und scheinbar frei erfunden.

Die Spur der Betrüger führt zunächst nach Hamburg. Dort wurde der PKW am heutigen Vormittag gegen 09:00 Uhr in der Zulassungsstelle Ausschläger Weg abgemeldet. Die Polizei sucht nun die beiden Betrüger und den abhanden gekommenen grauen Mercedes E 250 CDI.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Verbleib des Fahrzeuges geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04164-909590 bei der Harsefelder Polizeistation zu melden.

Update vom 4.1.2019:

Nach Veröffentlichung in den Medien kann die Polizei nun einen schnellen Teilerfolg vermelden. Ein aufmerksamer Leser hatte den Bericht auf der Seite einer großen Hamburger Tageszeitung im Internet gelesen und das gesuchte Fahrzeug auf einem Gemeinschaftsparkplatz in seiner Nähe erkannt.

Er meldete sich kurz nach Mitternacht bei der Polizei Buxtehude und diese konnte den Mercedes dann noch in der Nacht vor Ort in Hamburg-Horn durch die Hamburger Kollegen sicherstellen lassen.

Nach den beiden bisher noch unbekannten Tätern wird weiter gefahndet, die Ermittlungen dauern an.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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