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Sport

Volleyball-Team Hamburg verliert nach Aufholjagd mit 2-3

Der Kampf der Hamburgerinnen gegen RPB Berlin wurde nicht belohnt

Neugraben-Fischbek. Das Volleyball-Team Hamburg hat gegen den direkten Abstiegskonkurrenten RPB Berlin mit 2-3 (20-25, 18-25, 25-22, 25-15, 11-15) verloren. Vor 523 Zuschauern kämpften sich die Hamburgerinnen nach einem 0-2 Satzrückstand zurück, mussten sich im Tie-Break dann aber doch noch geschlagen geben.

In den ersten beiden Sätzen hatten die Gäste auf alle Angriffe der Hamburgerinnen die passende Antwort und waren jeweils ab Mitte der Durchgänge das Spielbestimmende Team. Mit 25-21 und 25-18 gingen die Gäste verdient mit 2-0 in Führung. Und auch im dritten Satz sah es lange nach einem Erfolg der Berlinerinnen aus, doch die Mannschaft vom neuen VTH-Trainer Helmut von Soosten kämpfte sich zurück ins Spiel und drehte einen 19-22 Rückstand zum 25-22 Satzgewinn.

Und die Gastgeberinnen nahmen den Schwung des dritten Durchgangs gleich mit in den vierten Satz, den sich die Hamburgerinnen mit 25-15 für sich entschieden und zum 2-2 Ausglichen.

Von den vorangegangenen fünf Tie-Breaks, die die Hamburgerinnen in dieser Saison schon gespielt haben, konnten sie immerhin vier für sich entscheiden. Doch die Berlinerinnen starteten unbeeindruckt vom verlorenen vierten Satz in den Entscheidungssatz und führten schnell mit 7-1. Ein Rückstand, den das junge Hamburger Team, trotz großem Kampfgeist, nicht mehr aufholen konnte. Mit 15-11 ging der Satz und somit der Sieg an die Gäste aus Berlin, die die Abstiegssorgen bei den Hamburgerinnen dadurch noch einmal vergrößerten.

VTH-Trainer Helmut von Soosten wollte nach dem Spiel das Positive herausstellen: „Wie haben phasenweise eine gute Leistung gezeigt, wir haben einen fast verlorenen dritten Satz noch für uns entscheiden können und wir haben noch einen Punkt geholt, der am Ende nochmal wichtig sein könnte. Ich bin der Meinung, dass wir besser Volleyball spielen können, als wir es gegen Berlin gezeigt haben. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel in Köln. In dieser Zeit werden wir weiter an unseren Stärken arbeiten und versuchen, die Fehler zu minimieren.“ Als beste Spielerin vom VT Hamburg wurde Stina Schimmler gewählt. Die goldene MVP-Medaille ging an die Berlinerin Lara Kretschmer.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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