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Kultur

„Alles zum Brot“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Die Nationalmannschaft der Bäckermeister zeigt ihr Können

Rosengarten. Brot mit allen Sinnen erleben! Am Sonntag, den 3. März, von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in eine große Backstube: Besucher schauen erfahrenen Bäckern über die Schulter, probieren köstliche Kreationen und versuchen sich selbst beim Brotbacken. Auch die Nationalmannschaft der Bäckermeister und zwei Brotsommeliers sind wieder vertreten. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Kinder unter 18 Jahren ist er frei.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg präsentiert die enorme Vielfalt des Brotes. Liebhaber des Backwerks erfahren von der Zubereitung bis zum Garnieren alles, was für eine gelungene Brotzeit benötigt wird. Am traditionsreichen Holzofen und an modernen Elektroöfen demonstrieren Innungsbäcker ihr Können. Neben vielen köstlichen Brotsorten werden auch typisch hamburgische Franzbrötchen hergestellt, frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten.

Dieses Jahr wieder mit dabei: die deutsche Nationalmannschaft der Bäckermeister. Sie beantwortet gern Fragen und begeistert das Publikum mit ihren spannenden Kreationen. Was zeichnet ein gutes Brot aus, welche Zutaten gehören hinein und mit welchen Speisen und Getränken lässt es sich am besten kombinieren?  Die Brotsommeliers Daniel Probst und Wolfgang Heyderich teilen ihr Fachwissen über das beliebte Grundnahrungsmittel. Weitere Inspiration rund um die gelungene Brotzeit können die Besucher im Marktbereich sammeln: Ausgewählte Händler und Manufakturen bieten Brettchen, Brotmesser, Mehle und Aufstriche an. Für Hobbybäcker und solche, die es werden wollen, wird es zudem Sauerteig zu kaufen geben.

Unter Anleitung der Museumspädagogen backen die jüngeren Besucher draußen über dem Lagerfeuer Stockbrot. Junge und erwachsene Besucher backen in der Lehrküche mit erfahrenen Landfrauen. Frisch gebackene Brot-Experten können ihr neu erworbenes Wissen auch mit einem Quiz auf die Probe stellen.

Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 feuern den alten Lehmbackofen von 1688 an. Früher wurde mit viel Gefühl und Erfahrung und ohne Thermometer gebacken. Das Brotbacken war eine der wichtigsten Tätigkeiten auf dem Hof bedurfte viel Erfahrung: Es wurde für Wochen auf Vorrat gebacken. Besucher schauen der Bäuerin über die Schulter, wie sie den Teig knetet und Mägde und Knechte zur Arbeit einteilt. Der Bauer und Grootvadder versorgt indessen die Hühner, Kühe oder Schweine.

Besonders in Deutschland gilt Brot als ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Sein kultureller Wert und seine Beliebtheit zeigen sich in seiner Vielfalt: Das Deutsche Brotregister zählt derzeit über 3000 Sorten. 2014 wurde die deutsche Brotkultur von der Kulturministerkonferenz in das Register des Nationalen immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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