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HamburgVorsicht Betrug

Amtsgericht warnt vor betrügerischen Forderungsschreiben

Hamburg. Bei dem Amtsgericht Hamburg-Altona sind Hinweise auf gefälschte Zahlungsaufforderungen eingegangen, die den Eindruck erwecken, es handele sich um gerichtliche Schreiben. Insgesamt 15 Bürgerinnen und Bürger haben sich seit Anfang Februar gemeldet, die Schreiben wegen vermeintlicher, nicht näher bezeichneter Verbindlichkeiten erhalten haben. Die Schreiben tragen die Überschrift „Gerichtsbeschluss“, das Staatswappen der Freien und Hansestadt Hamburg und einen gefälschten Beglaubigungsvermerk des Amtsgerichts Hamburg-Altona.

Darin heißt es, der Adressat habe trotz mehrfacher Mahnungen keine Zahlungen geleistet, so dass eine Kontopfändung unmittelbar bevorstehe. Diese Maßnahme könne nur durch sofortige Zahlung eines Betrages in Höhe von rund € 350,00 vermieden werden. Die angegebene Kontoverbindung, die auch in einen beigefügten Überweisungsvordruck eingetragen ist, enthält den Ländercode  für Polen (PL).

Es wird darauf hingewiesen, dass die Gerichte derartige Forderungsschreiben nicht versenden. Rechnungen über Gerichtskosten werden von der Justizkasse Hamburg ausgestellt, die dort angegebene IBAN enthält den Ländercode für Deutschland (DE). Gerichtskostenrechnungen der Justizkasse Hamburg enthalten neben dem Kassenzeichen auch das Aktenzeichen des Gerichts, das Nachfragen im Zweifelsfall beantwortet.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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