Stade

Großalarm für Stader Feuerwehr am Güterbahnhof

Stade. Am heutigen späten Vormittag gegen 11:10 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei eine Rauchentwicklung aus einem Betriebsgebäude am Stader Güterbahnhof gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte nach kurzer Zeit am Einsatzort eintrafen, dran dichter Qualm aus den Fenster im Bürotrakt des Gebäudes.

Da zunächst nichts ausgeschlossen werden konnte, dass sich evtl. noch Personen in dem Gebäude aufhalten, wurde Großalarm für alle Ortswehren und Züge der Stadt Stade gegeben. Ca. 100 Feuerwehrleute rückten am Einsatzort an und nahmen teilweise unter schwerem Atemschutz die Löscharbeiten vor.

Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen des Brandes auf die an den Bürotrakt angrenzende Betriebshalle, des derzeit leerstehenden Gebäudekomplexes verhindert werden. Mit der Drehleiter und einer Wärmebildkamera wurde anschließend noch nach Brandnestern gesucht.

Letztlich stellte sich heraus, dass sich keine Personen in dem Gebäude aufhielten, verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorglich mit eingesetzte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen. Die Straße „Am Güterbahnhof“ sowie die neben dem Brandobjekt entlangführende Bahnstrecke der Industriebahn Stade mussten für die Zeit der Löscharbeiten für ca. eine Stunde gesperrt werden, zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dabei aber nicht.

Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 30.000 Euro belaufen.

Polizeibeamte und Tatortermittler der Stader Wache nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf. Genaue Ergebnisse zur derzeit noch nicht bekannten Brandursache werden aber erst in der kommenden Woche erwartet, wenn die Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade angelaufen sind.

Die Polizei sucht Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Ausbruch des Brandes in Verbindung stehen könnten. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizei zu melden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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