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Harburg

Niemand bei der NPD-Demo in Harburg

Harburg. Für den 20. April um 18 Uhr war in Harburg am Seeveplatz eine Demonstration der Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) angemeldet worden. Als das Vorhaben bekannt wurde, hatten Antifaschistische Kräfte zu einer Gegendemonstration aufgerufen.

Im Vorfeld sorgte eine Hundertschaft der Polizei für die strikte Trennung der Demonstranten. Dazu wurden Absperrungen entlang der Moorstraße aufgebaut. Der Haupteingang des Marktkauf-Center und der gegenüber liegende Eingang zum Phönix-Center wurden abgeriegelt. Besucher des Marktkauf mussten den Nebeneingang nutzen.

Besucher des Phönix-Center wurden etwa 40 Minuten auch nicht aus dem Center gelassen. Der Sicherheitsdienst schloss alle Türen. Zwar war es jederzeit möglich, das Gebäude über die Parkebene zu verlassen, informiert wurden die Besucher darüber aber nicht. Auch waren innerhalb des Einkaufszentrum auch keine Polizisten ansprechbar.

Weder Anmelder noch Sympathisanten der NDP sind erschienen. Die Polizei zählte auf Seiten der Anmelder 0 Teilnehmer. Die Gegendemonstranten waren mit rund 300 Teilnehmern vertreten. In etwa eben so viele Kräfte stellte die Polizei. Die Beamten waren außerdem mit zwei Wasserwerfern und der Hundestaffel vor Ort.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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3 Kommentare

  1. Kann man den Anmeldern dieser NPD-Aktion jetzt die Rechnung für den überflüssigen Polizeieinsatz zustellen und sie dafür als Verursacher haftbar machen? Wäre doch logisch und gerecht.

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