Harburg

Kundgebung in Harburg endet mit erheblichen Sachbeschädigungen

Harburg. Mit dem Aufruf “Für eine Perspektive jenseits von Herrschaft und Kapital! Für das schöne Leben! Auf die Straße zur antiautoritären #1Mai-Demo in Hamburg! #mdmanarchie” hatte die Anmelder zu einer “Antiautoritären Demo” auf dem Herbert-Wehner-Platz aufgerufen. Erwartet wurden rund 150 Teilnehmer, teilgenommen haben nach ersten Auskünften der Polizei rund 400 Demonstranten aus dem Linken Spektrum.

Noch während des Aufzuges haben die Anmelder auf ihrem Twitter Account dazu aufgerufen, die “Cops” zu provozieren. Tatsächlich haben einige Teilnehmer spätestens dann aus dem Demonstrationszug Autos beschädigt, Fassaden beschmiert, Bengalos gezündet und Sachbeschädigungen begangen. Unter anderem wurde die Front des Cinemaxx beschossen, brennende Plakate und eingeworfene Scheiben waren die Folge.

Offenbar war die Polizei von dieser aggressiven Haltung überrascht worden. Nach den ersten Ausschreitungen wurde die “Libelle” der Polizei Hamburg zur Beobachtung der Situation angefordert. Beamte der Bereitschaftspolizei und Kräfte, die eigentlich für die Kundgebung in der Schanze gedacht waren, wurden kurzerhand umdisponiert und in Harburg eingesetzt. Rund 3 Stunden vorher war die Kundgebung des DGB noch völlig friedlich verlaufen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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