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Bombenfund in Heimfeld: DRK Harburg mit vielen Helfern und Fahrzeugen bei der Evakuierung im Einsatz

Heimfeld. Großeinsatz für die Hilfsorganisationen im Hamburger Süden: An der Evakuierung rund um den Fundort einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Heimfeld am heutigen Mittwoch ist allein das Harburger Rote Kreuz mit rund 100 Helferinnen und Helfern sowie 14 Einsatzfahrzeugen beteiligt. „Eine solche Situation ist für uns an sich nichts Außergewöhnliches. Die besondere Herausforderung besteht jedoch darin, dass rund 800 Menschen nur sitzend oder liegend aus der Gefahrenzone gebracht werden können“, erklärt Harald Krüger, Vorstand DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.. In dem zu evakuierenden Bereich von 500 Metern rund um die Fundstelle des Blindgängers in der Straße Milchgrund befinden sich unter anderem zwei Seniorenwohnanlagen.

In zwei Schulen (Ehestorfer Weg und Triftstraße) hat das Harburger Rote Kreuz Notunterkünfte für 1.000 Personen eingerichtet, in denen ehrenamtliche Helfer und hauptamtliche Pflegekräfte die Betreuung übernehmen. Harburg, anderer Hamburger DRK-Kreisverbände und von JUH, MHD und ASB sowie rund 20 weitere Einsatzfahrzeuge seit den Mittagsstunden im Einsatz. Alleine das Harburger Rote Kreuz stellt über 100 Einsatzkräfte; das Präsidium des DRK Harburg, das heute tagen wollte, hat seine Sitzung vertagt, die Präsidiumsmitglieder helfen in den Notunterkünften tatkräftig mit.Das DRK sorgt auch für eine Versorgung mit Wasser und einen Imbiss.

Die DRK-Helferinnen Melanie Poerschke (li.) und Melanie Häcker unterstützten während der Evakuierung in der Notunterkunft in der Triftstaße. Foto: DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V.

Im Einsatz sind sowohl ehrenamtliche Kräfte der Bereitschaft als auch hauptamtlich Beschäftigte. DRK-Vorstand Harald Krüger: „Eine für heute geplante Sitzung unseres Präsidiums haben wir kurzfristig abgesagt, von den Präsidiumsmitgliedern unterstützen einige dafür unsere Helferinnen und Helfer vor Ort.“ Am späten Nachmittag rechnete der DRK-Chef mit einem Einsatz bis in den späten Abend: „Bis der Blindgänger entschärft wurde und alle Menschen wieder zurück in ihre Wohnungen können, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Unser herzlicher Dank geht an alle unsere Helferinnen und Helfer und unsere Einsatzkräfte, die hier hervorragende Arbeit leisten. Gemeinsam schaffen wir es immer wieder, auch schwierige Situationen wie diese gut zu bewältigen.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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