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Zoll zieht giftiges Kinderspielzeug aus dem Verkehr

Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

Hamburg. Der zum Verkauf in Deutschland bestimmte Knetschleim wurde Mitte März 2019 bei einer Kontrolle durch Beamte des Zollamts Hamburg 
entdeckt. Angemeldet als „Knetschleim zum Spielen für Kinder“, waren die 
10.008 Stück Knetschleim auf dem Seeweg in den Hamburger Hafen 
gebracht worden.

Die in 417 Kartons verpackten Schleime aus China hätten zum Schutz
der Gesundheit nicht mehr als 300 Milligramm Bor pro Kilogramm 
enthalten dürfen. Festgestellt wurde jedoch eine Menge von 800 
Milligramm Bor pro Kilogramm. Das gesundheitsschädliche Spielzeug ist
somit nicht einfuhrfähig und wurde Mitte dieser Woche vernichtet.

„Der Knetschleim hat den Grenzwert für die Migration von Bor um 
fast das Dreifache überschritten und darf nicht in die Hände von 
Kindern gelangen. Borsäure kann über die Haut in den Körper 
aufgenommen werden und in zu hoher Konzentration Folgen wie 
beispielsweise Durchfall und Erbrechen hervorrufen“, so 
Pressesprecher Oliver Bachmann.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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