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Störfall in Buxtehuder Chemiefabrik sorgt für starken Geruch und Austritt von klebrigem Acrylharz

Keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung festgestellt

Buxtehude. Am gestrigen Nachmittag wurde der Feuerwehr und der Polizei gegen 15:00 Uhr ein Störfall-Alarm bei einer Chemiefabrik in Gewerbegebiet Alter Postweg gemeldet. Hier war es in einem Tank mit Acryharz zu einer chemischen Reaktion gekommen, zwei Sicherungsventile waren geplant durchbrochen und anschließend Harz/Gasgemisch in die Atmosphäre ausgetreten. Der Geruch breitete sich einige hundert Meter im Umkreis aus und in der näheren Umgebung ging eine klebrige Substanz nieder.

Die eingesetzten Feuerwehren aus beiden Zügen der Ortswehr Buxtehude, des THW, der Umweltgruppe Süd der Kreisfeuerwehr sowie der Umweltdienst des LK Stade räumten die Anlage, sperrten die Umgebung ab und überwachten die Temperatur der Anlage. Dazu mussten die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz die betroffenen Bereiche herunterkühlen. Spezialkräfte der Hamburger Berufsfeuerwehr der sog. „Analytischen Task-Force“ und die Gruppe Spüren und Messen nahmen in der Umgebung Schadstoffmessungen vor, es konnte jedoch Entwarnung gegeben werden, eine akute Gesundheitsgefahr hatte nicht bestanden.

Durch die Polizei Buxtehude wurde mit Unterstützung von Beamten aus Stade, Apensen und Hamburg-Neugraben die Verkehrsknotenpunkte in der Umgebung gesperrt, es kam aber dadurch zu keinen nennenswerten Behinderungen im Straßenverkehr. Eine Rundfunkdurchsage wurde durch die Polizei veranlasst. Zur genauen Höhe des eingetretenen Sachschadens kann bisher noch keine Aussage getroffen werden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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