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Nahe dem Wildpark: Granate musste gesprengt werden

Rosengarten. In der Ortschaft Alvesen ist heute Mittag eine 10,5 cm Flak-Granate aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Die Granate war bei Erdarbeiten auf einem Privatgrundstück entdeckt worden. Nach Prüfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover stand fest, dass die Granate nicht vor Ort entschärft werden konnte.

Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst hat die Polizei den Beriech im 300-m-Sicherheitsradius evakuiert. Davon waren rund 50 Anwohner betroffen. Auch einige Pferde mussten auf andere Weiden gebracht werden.

Mit einer Drohne konnten Polizeibeamte noch einzelne Personen am Rande des Sicherheitsbereichs ausmachen, die anschließend von Kräften am Boden in Sicherheit gebracht wurden.

Erste Schulbusse, die gegen Mittag Kinder zurück nach Alvesen bringen wollten, wurden in den nahen Wildpark umgeleitet. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler kurzfristig betreut.

Um 12.55 Uhr erfolgte die kontrollierte Sprengung des Blindgängers auf einem nahen Feld abseits der Wohnbebauung. Zu Schäden kam es dabei nicht.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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