RegionalesStade

Großfeuer richtet Schaden in Millionenhöhe an

Keine Personen oder Tiere verletzt

Stade. In der vergangenen Nacht wurde gegen kurz vor 4:00 Uhr der Feuerwehr und der Polizei ein Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Aspe in der Wedeler Straße gemeldet. Ein aufmerksamer Nachbar hatte laute Knallgeräusche wahrgenommen, das Feuer entdeckt und dann sofort den Notruf gewählt.

Zunächst war eine Scheune in Brand geraten, die Flammen waren dann aber auf das angrenzende Wohn- und Wirtschaftsgebäude übergeschlagen und hatten dieses ebenfalls in Brand gesetzt. Als die ersten Einsatzkräfte der alarmierten Ortswehren aus der Samtgemeinde Fredenbeck und die Feuerwehren Bargstedt, Brest und Farven, die nach alarmiert wurden, an der Brandstelle eintrafen, standen die Gebäude bereits in Vollbrand.

Zusätzlich mussten für die Löscharbeiten die beiden Gerätewagen mit Drehleitern aus Stade und Harsefeld eingesetzt werden. Insgesamt waren etwa 250 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Trotz des schnellen Einsatz der Feuerwehr konnten die Gebäude nicht gehalten werden und brannten nieder. Den Feuerwehrleuten gelang es noch einige Jungrinder aus einem Anbau ins Freie zu bringen und umliegende weitere Gebäude zu schützen.

Die Bewohner des Hauses konnten das Haus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Der eingesetzte Rettungsdienst und die Ablösung durch die DRK Bereitschaft Stade brauchten nicht eingreifen. Nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr dürfte sich der Gesamtschaden auf über 1 Million Euro belaufen.

Zur Brandursache können bisher noch keine Angaben gemacht werden, Polizeibeamte aus Stade und Tatortermittler nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen und Zeugenbefragungen vor. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den kommenden Tagen anlaufen werden.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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