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Junge Menschen starten einen Freiwilligendienst bei der Diakonie

Hamburg. Für rund 315 junge Frauen und Männer zwischen 15 und 26 Jahren beginnt im August bzw. September ein neuer Lebensabschnitt: Sie leisten bei der Diakonie ihren Freiwilligendienst im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Die Diakonie bietet im Jahr 600 Plätze in rund 300 Einrichtungen an wie Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Seniorenheimen, ambulanten Pflegediensten, Kirchengemeinden oder Krankenhäusern.

Ganz neu ist die Möglichkeit, das FSJ unter bestimmten Voraussetzungen jetzt auch in Teilzeit ab 20 Wochenstunden zu absolvieren. “Wir freuen uns, dass viele junge Menschen einen Freiwilligendienst leisten und wir ihnen eine Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten anbieten können“, sagt Sabine Koßmann, Leiterin des Bereichs Freiwilliges Engagement im Diakonischen Werk Hamburg. „Wer noch nach einer Anschlussperspektive nach der Schule sucht, kann sich auch kurzfristig bewerben. Ein Einstieg ist bei uns jederzeit möglich. Unsere pädagogischen Fachkräfte bieten individuelle Beratungen an.“

Die jungen Menschen entscheiden sich für das FSJ oder für den BFD, um nach der Schule etwas ganz Anderes zu machen, sich zu orientieren und erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Zu beiden Bildungsprogrammen FSJ und BFD gehören begleitende Seminare, in denen die Teilnehmenden sich u.a. über ihre Erfahrungen in der praktischen Tätigkeit austauschen. Der Einsatz dauert mindestens sechs Monate und kann flexibel auf bis zu 18 Monate ausgeweitet werden. Der Bundesfreiwilligendienst ist für Interessierte in jedem Alter offen.

Einblicke in die Freiwilligendienste bei der Diakonie geben aktuelle Videos, in denen Freiwillige von ihrem Einsatz bei der Hamburger Tafel, der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung, der Bahnhofsmission, in einer Kita und im Altenheim berichten.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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