Hamburg

Hamburger Zoll hat eine Nase für Kokain-Schmuggel

Hamburg. Kurz nach dem Rekordfund von 4,5 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen verzeichnet der Zoll in Hamburg einen weiteren Erfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität. «Bei der Durchsuchung eines Containerschiffs konnten Beamte des Hauptzollamts Hamburg bereits in der letzten Woche eine weitere große Menge Kokain sicherstellen», so Pressesprecher Oliver Bachmann. «Der Container mit Tabakkartons wurde in Rio Grande, Brasilien geladen und sollte wiederum in Antwerpen gelöscht werden» führt er weiter aus.

«Unsere Aufgriffe belegen, dass die Risikoanalysen richtig sind. Nur so konnten auch dieses Mal 64 Sporttaschen mit 1.575 Paketen gepressten Kokains entdeckt werden» erklärt Bachmann. «Der Reinhaltsgehalt ist erneut sehr hoch, sodass ein Straßenverkaufswert von etwa 350 Millionen im Raum steht.« Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Auftraggebern, führt wieder das Zollfahndungsamt Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg. Das sichergestellte Kokain wurde bereits ebenfalls unter strenger Geheimhaltung und umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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