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Freizeit

Märchenwelten mit moderner Technik neu erleben

Hamburg. In wenigen Wochen eröffnet die weltweit einzigartige Erlebnisausstellung „MÄRCHENWELTEN – es ist einmal …“ in der HafenCity in Hamburg. Ab 14. September erleben Besucher auf 3.000 m2 eine einzigartige Kombination aus Kultur und Erlebnis. Traditionelle Bühnenbilder werden mit moderner Licht-, Sound- und Computertechnologie kombiniert. Technologie, mit Hilfe derer Besucher aus ihrer Realität herausgelöst werden, um mit allen Sinnen in die Emotionen der Märchenhelden einzutauchen und ihr eigenes Märchen erleben.

Hierzu erhält jeder Besucher direkt zu Beginn ein Armband mit integrierter RFID-Technik, auf dem einige Basisinformationen gespeichert werden. Zudem wird er mit einem von sieben Avataren verknüpft. Dieser begleitet ihn daraufhin mit einem dazugehörigen Wert und sorgt für ein individuelles Ausstellungserlebnis. Unter Berücksichtigung dieser Informationen müssen Besucher der Märchenwelten teils alleine, teils in Gruppen Herausforderungen meistern und Aufgaben bestehen. Eine dramatische Schlüsselrolle fällt dabei der Station im technologisch aufwändigen ‚Odeon‘ zu, einem siloartigen, runden Raum mit 11 Metern Durchmesser. Eine 360 Grad-Wandprojektion erweckt hier den Anschein, dass sich der Besucher in einem sieben Meter tiefen Brunnen befindet. Und mehr noch: Das Zusammenspiel von 17 Projektoren der Firma Optoma vermittelt den Eindruck, dass der Besucher dabei rasant in die Tiefe des Brunnens fällt. Umfangreiche Simulationen an 3D-Modellen während der Bauphase der Märchenwelten haben dabei sichergestellt, dass die Illusion auch bei dieser maximal gebogenen Projektionsfläche perfekt auf den Besucher wirken kann.

Auch in weiteren Räumen wie etwa dem ‚Schlossgarten‘ können Besucher den Verlauf des Ausstellungsbesuchs steuern. Lichtstimmungen wechseln und überlebensgroße Projektionen verändern sich – hier durch die Berührung dekorativ gestalteter Ausstellungselemente. Damit diese Exponate und auch die Besucher selbst keine Schatten und Verzerrungen der Projektionen nach sich ziehen, arbeiten die Märchenwelten mit umfangreichem Mapping und entsprechenden Masken. Hierdurch können beispielsweise passgenaue Projektionen oberhalb eines überdimensionalen Pflanzenfelds realisiert werden, ohne dass dabei einzelne Blütenstängel ungewollt angestrahlt werden und die Illusion trüben.

Knapp 50 Medienplayer und leistungsfähige Server hinter den Kulissen sorgen dafür, dass sich die multimediale Medientechnik atmosphärisch mit den traditionellen Elementen der Ausstellung verbindet, sodass eine eindrucksvolle Gesamtinszenierung der Märchenwelten entsteht.

Damit jeder Besucher bei seinem Parcours durch die Ausstellung auch akustisch individuell  angesprochen werden kann, werden in den Märchenwelten spezielle Ultraschall-Lautsprecher eingesetzt. Besucher können punktgenau angepeilt werden und erhalten für sie relevante Informationen nach Alter und Sprache differenziert. Personen, die einen halben Meter entfernt stehen, hören etwas völlig anderes. Dies sorgt für ein Besuchererlebnis auf unterschiedlichen Ebenen: man ist innerhalb einer Gruppe und parallel trotzdem ganz alleine. Möglich macht dies der Einsatz von Audiobeam-Technologie. Dabei strahlen Batterien von Kleinstlautsprechern gleichzeitig unterschiedliche Frequenzen ab. Durch die Überlappung werden gezielt akustische Reflexionen minimiert. Für den Besucher entsteht so ein Kopfhörereffekt, der die individuelle Ansprache und Begleitung durch die Ausstellung ermöglicht. Die Dramaturgie der Erlebnisausstellung wird bis zum Ende des Besuchs in der Schatzkammer weitergeführt. Dort werden das Werk und das Leben der Brüder Grimm mit originalen Exponaten zeitgemäß präsentiert.  

Die angestrebten 300.000 Besucher pro Jahr erleben die Märchenwelten ab dem 14. September somit als eine einzigartige Kombination aus Kultur und Erlebnis, eingebettet in eine weltweit einzigartige Gesamtinszenierung aus traditionellen Elementen und State-of-the-Art Technologie. 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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