LokalesNeu Wulmstorf

Rassismus-Vorwurf in Neu Wulmstorfer Unterkunft geklärt

Neu Wulmstorf. Die Aufregung war groß in Neu Wulmstorf. Am letzten Wochenende hatte Mohamad D. ein Video innerhalb der Facebook-Gruppe „Neu Wulmstorf“ bereit gestellt. Der Asylbewerber spricht in aufgeregter Stimmung davon, dass Mitarbeiter der Unterkunft ihn rassistisch beleidigen würden. Er fühle sich wie ein Sklave, berichtet er. Außerdem ist die Wut groß, weil er in eine andere Einrichtung nach Buchholz umziehen soll, wo er doch in Neu Wulmstorf mittlerweile seine sozialen Kontakte hat.

Die Vorwürfe sind groß, doch auch gerechtfertigt? Katja Bendig vom Landkreis Harburg verweist darauf, dass Herr D. mehrfach gegen die Hausordnung verstoßen hatte, die Konsequenz sei deshalb der Umzug nach Buchholz gewesen. „Gleichzeitig suchte der Bewohner das Gespräch mit dem zuständigen Betreiber der Unterkunft. Inzwischen wurden alle Unstimmigkeiten zwischen den Beteiligten geklärt. Herr D. hat das Video aus dem Netz genommen und würde gern in die Unterkunft nach Neu Wulmstorf zurückkehren. Die Entscheidung darüber steht noch aus.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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