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Hamburg

Rolle rückwärts bei der Blue Port Aktion

Hamburg. Nachdem in den letzten Tagen eine Reihe von Hobbyfotografen und Social-Media Nutzer gebeten wurden, ihre veröffentlichten Bilder zu lizenzieren und dafür etwa monatlich 120 Euro auf den Tisch zu legen, kochte eine Welle der Empörung hoch. So schreibt „Ankerherz“ auf seinem Social-Media Kanal: „Ein befreundeter Fotograf berichtet, dass er für seine Bilder auf seiner Website 120,00 € pro Monat zahlen muss, plus 12% Aufschlag für die Präsentation auf Facebook. Eine Frage an die Stadt Hamburg und den Künstler Michael Batz: Geht´s eigentlich noch?“

Die Aufregung ist groß, denn es handelt sich um öffentlichen Raum, der vom Künstler Michael Batz für seine – unbestritten – spektakuläre Kunstaktion genutzt wird. Sollen damit Touristen und Hobbyfotografen abkassiert werden? „Keinesfalls“, sagt ein Behördensprecher am Mittwoch gegenüber „Aktuelles aus Süderelbe“. Inzwischen habe man auf die vielen Nachfragen und die Kritik reagiert und eine Vereinbarung zwischen Künstler und Hamburg Tourismus treffen können, die es ermöglicht, die Fotos in den sozialen Medien und für nicht kommerzielle Verwendungen zu schießen. Kommerzielle Verwendungen seien weiterhin durch die VG Bild- Kunst zu lizenzieren.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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