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Winsen

80 Musikerinnen und Musiker machen am Sonnabend das Wasser zum musikalischen Erlebnis

Winsen. Die Wassermusik, die Moldau, das Regentropfen-Prélude oder Singing in the rain – Wasser in allen Facetten hat Komponisten zu jeder Zeit inspiriert. Die Klangvielfalt des Wasser steht auch im Mittelpunkt eines Konzertes, das die Stiftung Lebensraum Elbe in Kooperation mit der Musikschule Winsen und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg veranstaltet: Es findet am Sonnabend, 16. November, von 16 bis 18 Uhr in der Stadthalle Winsen, Luhdorfer Straße 29, statt. Der Eintritt ist frei. 

Dann gibt es einen bunten musikalischen Mix rund um das Thema Wasser. Solistinnen und Solisten, ein Sinfonieorchester, eine Bigband, Chöre und Ensembles der Musikschule singen und spielen Stücke mit Wasser-Bezug. Auch die Kooperationspartner Tanzschule Erdlej und eine Bläserklasse des Luhe-Gymnasiums sind dabei. Ein Jahr lang haben sie sich darauf vorbereitet und sich intensiv mit Musik aus verschiedenen Epochen, die verschiedensten Aspekten des Wassers gewidmet ist, auseinandergesetzt: Dann erklingen klassische Werke, aber auch Jazz-, Pop-und Rockmusik. So stehen Sätze aus der „Wassermusik“ oder die „Moldau“ auf dem Programm. „Moon River“ oder „Smoke on the Water“ dürfen nicht fehlen.

Ein besonderer Programmpunkt wird der Tanz „Head above water“ sein. Durch den Nachmittag führt die Moderatorin und TV-Reporterin Vanessa de Lacaze. Mit dem Konzert möchte die Veranstalterin Dr. Elisabeth Klocke, Vorstand der Stiftung Lebensraum Elbe, auf die Renaturierung der Luhe aufmerksam machen: „Dieses Konzert soll zeigen, wie sehr uns die Natur emotional berühren kann – und dass es um mehr als eine reine Baumaßnahme geht.“ 

Eine Info-Ausstellung flankiert das Konzert. Auf Ausstellungstafeln und im Gespräch mit Mitarbeiterinnen der Stiftung Lebensraum Elbe können sich Besucherinnen und Besucher im Foyer der Stadthalle über die Stiftungsarbeit rund um die Tideelbe und ihre Nebengewässer informieren. Die Stiftung Lebensraum Elbe renaturiert entlang des Stöckter Deichs in Winsen die Luhe und ihre Aue auf insgesamt 770 Metern.

Dafür werden die Ufer der Luhe und der neuen Flussschleifen abgeflacht; zudem bauen die Fachleute Totholz und Kies in den Fluss ein. Sie fördert damit die natürliche Gezeiten- Dynamik und wertet die Landschaft als Standort für Tiere und Pflanzen deutlich auf. Insgesamt wird der Luhe-Lauf durch die Mäander so um 334 Meter verlängert Für die Luhe-Renaturierung stimmt sich die Stiftung eng mit dem Landkreis Harburg ab. 


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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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