Hamburg

Hamburger Zoll vernichtet 22000 Markenfälschungen

Hamburg. Der Hamburger Zoll hat über 22.000 Markenfälschungen im Oktober, pünktlich zum Beginn der Importsaison für Weihnachtsgeschenke, sichergestellt. „Eigentlich sollte bei der Einfuhrsendung nur geprüft werden, ob die Waren über vorgeschrieben Prüfsiegel verfügen. Die Verpackungen und die schlechte Qualität ließen die Kollegen ab er schnell vermuten, dass es sich hierbei um Fälschungen handelt,“ so Anett Molter, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Hamburg.

Die Bandbreite der Produkte ist dabei so vielfältig wie ein Katalog: von
Bekleidung über Gamecontroller, Lautsprecherboxen, diverse Spielzeuge bis hin zu Werkzeugen und E-Liquids. (Liquid (auch als E-Liquid bekannt) bezeichnet die Flüssigkeit, die in E-Zigaretten verdampft wird. Sie setzt sich üblicherweise aus Propylenglykol (PG), Vegetable Glycerin (VG), Aromen und Nikotin zusammen. Auch Farbstoffe oder Wasser können enthalten sein.)

„Für Fälschungen werden Namen bekannter Markenhersteller benutzt, die dem Verbraucher ein qualitativ hochwertiges Produkt vorgaukeln sollen. Die Qualität der Waren ist dabei oft so mangelhaft, dass der Gebrauch zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann.“, führt Molter weiter aus. Die Fälschungen werden auf Antrag der Rechteinhaber vernichtet.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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