Hamburg

Nach Bandendiebstahl mit hoher Beute durchsucht Polizei 14 Objekte

Süderelbe. Unter Federführung der Polizeiinspektion Harburg wurden heute in den frühen Morgenstunden neben Objekten in Geesthacht und Solingen auch 12 Objekte in Hamburg durchsucht, viele davon in Wilhelmsburg. An den Durchsuchungen waren neben Kräften der örtlich zuständigen Polizeidienststellen auch Beamte der Bereitschaftspolizei Niedersachen, technische Einsatzeinheiten und Diensthundeführer beteiligt. Insgesamt waren rund 100 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.

Die Beschuldigten stehen im Verdacht, im Dezember 2018 einen kompletten Container mit Bekleidung bei einem Logistikunternehmen im Landkreis Harburg gestohlen zu haben, um die Waren anschließend zu veräußern. In einem weiteren Fall Anfang 2019 blieb es beim Versuch. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund eine Million Euro.

Die Durchsungen gehen auf von der Staatsanwaltschaft Stade beantragte Beschlüsse zurück, die jetzt umgesetzt wurden. Hintergrund ist ein Verfahren wegen schweren Bandendiebstahls, welches sich gegen sechs Beschuldigte im Alter von 36 bis 47 Jahren richtet. Durchsucht wurden Wohnungen und Geschäftsräume sowie Warenlager.

Der 36-jährige Hauptbeschuldigte wurde vorläufig festgenommen. Er wird morgen einem Haftrichter vorgeführt. Bei den Durchsuchungen wurden Teile der mutmaßlichen Beute sowie zahlreiche Datenträger und Unterlagen sichergestellt, die nun ausgewertet werden müssen. Die Ermittlungen dauern an.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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