Harburg

34-jähriger bepöbelt und verletzt Passanten

Harburg. In Harburg wurde gestern Abend ein junger Mann mit einem Messer im Gesicht verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen geriet ein 34-jähriger mit mehreren Passanten in Streit, nachdem er diese zuvor offenbar wahllos bepöbelt hatte. Der junge Mann wollte ihn beruhigen und sprach ihn an. Daraufhin zog der Tatverdächtige unvermittelt ein Messer und verletzte den jungen Mann damit im Gesicht. Anschließend flüchtete er in Richtung Heimfeld.

Ein Zeuge war zwischenzeitlich auf die Tat aufmerksam geworden. Er beobachtete den Täter auf der Flucht und konnte den alarmierten Polizeibeamten einen Hauseingang benennen, in den der Mann geflüchtet war. Die Beamten des Polizeikommissariats 46 konnten dort die Wohnung des Täters ermitteln und ihn vorläufig festnehmen. Sie fanden das mutmaßliche Tatmesser und stellten dieses als Beweismittel sicher. Auf die Polizisten machte der Mann einen psychisch auffälligen Eindruck, er wirkte verwirrt und abwesend.

Der Tatverdächtige wurde zunächst zum Polizeikommissariat 46 transportiert. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Im weiteren Verlauf wurde der Mann einem Amtsarzt vorgestellt. Nach einer Untersuchung wurde er auf dessen Anordnung schließlich der geschlossenen Psychiatrie eines Krankenhauses überstellt. Der 24-Jährige wurde zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr bestand nicht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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