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Mit E-Autos: Heimfeld – Nordkapp und zurück

Heimfeld. E-Mobilität ist in aller Munde und gilt als eine systemisch geeignete Form, um in naher Zukunft regenerativ erzeugten Strom auch gut speichern zu können. Immer wieder wird jedoch die fehlende Reichweite von Elektrofahrzeugen ins Spiel gebracht. Doch stimmt es überhaupt, kommt man mit Elektrofahrzeugen nicht nur vom Fleck, sondern auch weit, weit weg?

Das wollten mehrere Teams wissen, die sich bereits frühzeitig mit E-Mobilen befasst haben und ein solches Fahrzeug fahren. Die Ärgernisse hat jeder einmal gehört: Defekte, inkompatible und wenige Ladesäulen. Die eNordkappchallenge soll zeigen, dass trotz manch ungünstiger Bedingungen eine Winterreise zum Nordkapp und zurück mit
E-Fahrzeugen möglich ist.

Startpunkt für die Teams war das Hotel Lindner in Heimfeld, das sich schon früh der Elektromobilität verschrieben und etliche Ladesäulen installiert hat. Am 27. Dezember starteten die Teams dort ihre spektakuläre Challenge zum Nordkapp. 2722 Kilometer in wirklich winterliche Verhältnisse. Das ist bereits für normale Fahrzeuge eine Herausforderung. An Silvester sind alle Teams am Nordkapp angekommen. Und ja, spätestens bei der Rückfahrt in die 33 Kilometer entfernte Stadt und damit zur nächsten Ladesäule wurde es knapp. Ein Team hatte 0 Kilometer Restlaufzeit auf der Anzeige. Aktuell befinden sich die Teams auf der Rückreise.

Wer mehr über diese ungewöhnliche Fahrt erfahren möchte, wird auf
www.enordkapp-challenge.org und den Social-Media-Seiten der Teams fündig. „Wir drücken die Daumen für eine unfallfreie Fahrt voller schöner Erlebnisse!“, wünscht unser Leser Detlef Marxsen den Teams. Selbst Elektrofahrzeugfahrer hatte er von der Challenge gehört und ist zum Hotel Lindner gefahren, um sich das Ganze mal anzusehen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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