Heimfeld

Harburgs Neujahrsbaby Raim hatte es nicht eilig

Heimfeld. Nach einer kurzen Geburt in den frühen Morgenstunden ist er da – Raim Idrizi wird am 02. Januar 2020 um 6:41 Uhr mit 3740 Gramm und 55 Zentimetern in der Helios Mariahilf Klinik Hamburg geboren. Damit ist er trotz Verspätung Harburgs Neujahrsbaby 2020. Zu Hause erwartet ihn schon sehnsüchtig seine große Schwester Jara (2).

Glücklich und noch ein wenig erschöpft von der Geburt freuen sich Nakije (27) und Erdjan (25) Adrizi über ihr zweites Kind. Der kleine Raim macht das Familienglück der Harburger perfekt. Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin macht sich Raim auf den Weg. Nach dreieinhalb Stunden in den Wehen erblickt er auf natürlichem Weg das Licht der Welt und wird damit zu Harburgs Neujahrsbaby. Und viele werden ihm folgen, da ist sich Klinikgeschäftsführer Torge Koop sicher: „Im Jahr 2019 haben wir einen deutlichen Geburteneinbruch erlebt, aber von Monat zu Monat entscheiden sich wieder mehr Familien für eine Entbindung in unserem modernen Kreißsaal. Das freut uns sehr!“

Nicht nur für seine Eltern war Raims Geburt etwas ganz Besonderes: Auch für Hebammenschülerin Charis Vokrap (20) war der Start ins neue Jahr aufregend. Mit Unterstützung der erfahrenen Hebamme Nicoletta Fabrizi durfte sie das erste Mal selbstständig eine Geburt anleiten. „Zum Glück haben es mir Raim und Nakije einfach gemacht. Eine sehr schöne und komplikationslose Geburt“, berichtet die Schülerin aus dem zweiten Lehrjahr.

Insgesamt half das Team der Geburtshilfe der Helios Mariahilf Klinik im vergangenen Jahr 1.449 Kindern bei 1.435 Geburten auf die Welt – 14 Elternpaare konnten sich über Zwillinge freuen. Dabei haben 2019 die 742 Jungen gegenüber den 707 Mädchen die Nase vorn. Mia, Emma, Mila und Anna sind die beliebtesten Mädchennamen der Harburger. Milan, Finn und Liam waren bei den Jungen besonders häufig vertreten. „Allein im Dezember konnten wir uns über gut 140 Geburten freuen. Das zeigt uns, dass das Vertrauen in unsere Geburtshilfe wieder steigt, und das zurecht“, so Koop weiter. Die Kaiserschnittrate der Klinik liegt mit 26,7 Prozent weiterhin deutlich unter dem Hamburger Durchschnitt. Genauso wie mit 0,14 Prozent die Rate schwerer Geburtsverletzungen bei der Mutter.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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