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Gesundheitsenatorin informiert über Planungen

Hausbruch. Rund 50 Bürger aus Süderelbe folgten am Dienstag der Einladung der SPD Bürgerschaftskandidaten Eftichia Olowson-Saviolaki und Claudia Loss in das Landhaus Jägerhof, um sich von der Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks über die Perspektiven für Süderelbe auf dem Felde der ärztlichen Versorgung sowie der Entwicklung in der Pflege informieren zu lassen. 

Frau Prüfer-Storcks hob das Ziel bei allen ihren Bemühungen hervor für alle Bürger in der Stadt gleich Chancen in der Versorgung zu erreichen. Aufgrund des immer an die demografische Entwicklung angepassten Bedarfsplanes sei es zum Beispiel gelungen, für Hamburg 16 zusätzliche Kinderärzte sowie auch zahlreiche Rheumatologen anzusiedeln. Bei der Verteilung helfe ein Sozialmonitoring, um auch strukturschwache Gebiete zu versorgen.. Geplant seien 7 lokale Gesundheitszentren, die neben den Ärzten auch eine Gemeindeschwester („Community Help Nurse“) sowie eine Sozialberatung umfassen. Jeder Bezirk soll damit bedacht werden. Besonderen Wert lege sie auf die Einrichtung von Fachkräften für Gesundheit in Schulen. 

Frau Prüfer-Storcks betonte , dass seit 2014 sehr sorgfältig die Entwicklung im Bereich der Pflege begleitet worden sei. Sie hebt die Einrichtung eines Pflegenotrufs sowie von Kurzzeitpflegeplätzen auch in Krankenhäusern hervor. Auf die Personalsituation eingehend fordert sie insbesondere die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die es ermöglichen könnten, bereits aus dem Beruf ausgeschiedene Pflegekräfte wieder zurück in den Pflegeberuf zu holen. dafür zu interessieren. Hier gebe es ein Potenzial gegenüber der Anwerbung von Kräften im Ausland. Besonders wichtig ist aber nach ihrer Auffassung, dass alles getan werden müsse, um die Beschäftigten in der Alten- und Krankenpflege mit verbesserten Arbeitsbedingungen im Beruf zu halten.

Nach Ausführungen zum neue eingeführten generalisierten Ausbildungsgang in der Kranken- und Altenpflege unterstützt sie alle Bemühungen, eine verstärkte Tarifbindung bei den Anbietern in der stationären und ambulanten Pflege einzuführen. Ferner ist sie der Auffassung, dass die Entwicklung in diesem Bereich einen – wie auch in der Rentenversicherung unumgänglich – Zuschuss aus Steuermitteln für die Pflegeversicherung einzuführen, weil sonst die Eigenanteile der Betroffenen ins Unbezahlbare wüchsen und damit die Sozialhilfebedürftigkeit verstärkt eintrete. 

Frau Prüfer-Storcks antwortete abschließend auf zahlreiche Fragen zu konkreten Problemen der Bürger bei Suche nach Hausärzten und der tatsächlichen Not bei Terminvergaben. 

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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