Politik

Wähler können alle Kandidierenden zur Bürgerschaftswahl im Internet befragen

Hamburg.  Ab sofort können die Hamburger alle Kandidierenden zur Bürgerschaftswahl am 23. Februar öffentlich über das Internet befragen. An diesem Freitag, 17. Januar, startet die Dialogplattform  abgeordnetenwatch.de ihr Frageportal für die Wahl. 

Die mehr als 730 Kandidierenden haben ein Profil auf www.abgeordnetenwatch.de/hamburg erhalten, welches einen kurzen Steckbrief, politische Ziele, Wahlkampfbilder und weiterführende Links enthält. Im Profil werden auch Fragen der Bürger sowie die dazugehörigen Antworten der Kandidierenden veröffentlicht. Dieser Dialog wird rund um die Uhr moderiert. Beleidigende oder diskriminierende Äußerungen werden ebenso wenig freigeschaltet wie Fragen zum Privatleben oder unbelegte Behauptungen. Sämtliche Fragen und Antworten bleiben auch nach dem Wahltag öffentlich. Die Wahlprogramme der Parteien und das Hamburger Wahlrecht finden Interessenten ebenso auf dem Portal.

„Nutzen Sie die Möglichkeit und treten Sie in den kritischen Dialog mit den Menschen, die tagtäglich für Sie Politik machen, um heraus zu finden, wem Sie vertrauen möchten“, ermuntert Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, die Wähler. „Damit sind Sie zugleich besser informiert, welche wichtige Arbeit von den Mitgliedern unseres Landesparlaments auch in den kommenden fünf Jahren geleistet werden muss.“ Carola Veit hat nach 2015 erneut die Schirmherrschaft für das Wahlprojekt von abgeordnetenwatch.de übernommen. 

„Der Dialog mit einer Kandidatin ermöglicht ein besseres Kennenlernen und schafft Vertrauen“, erklärt abgeordnetenwatch.de-Projektleiterin Christina Lüdtke. „Mit eigenen Fragen können Wähler ihre Interessen äußern und anhand der erhaltenen Antworten leichter eine persönliche Wahlentscheidung treffen.“ Neben der Dialogmöglichkeit wird abgeordnetenwatch.de in den kommenden Wochen auch einen eigenen Kandidaten-Check anbieten. Damit können Wähler anhand von 18 Thesen zur Landespolitik herausfinden, welche Kandidierenden mit ihnen inhaltlich die meisten Übereinstimmungen haben. abgeordnetenwatch.de wird dafür zunächst die Standpunkte der Politiker:innen einholen. 

Noch bis zum 22. Februar, dem Vorabend der Wahl, können alle Kandidierenden unter www.abgeordnetenwatch.de/hamburg befragt werden. 


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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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