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GesundheitHamburg

Coronavirus: Robert Koch Institut hält auf dem Laufenden

Aktuell keine Fälle in Europa bekannt

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Hamburg. Derzeit häufen sich die Meldungen über Erkrankungen durch ein neuartiges Coronavirus in China. Vertreter der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und des Flughafenärtzlichen Dienstes befinden sich aufgrund der aktuellen Lage im regelmäßigen und fortwährenden Austausch mit den anderen Bundesländern, den IGV-Flughäfen (Flughäfen gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften) in Deutschland sowie mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesgesundheitsministerium. Bestätigte Krankheitsfälle in Europa sind der BGV Stand jetzt nicht bekannt.

Allgemeine Informationen

Ende Dezember 2019 kam es zu einer Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in Wuhan (China). Als Ursache der Erkrankung haben die chinesischen Behörden daraufhin ein neuartiges Coronavirus identifiziert. In der Folge ist es zu zahlreichen weiteren Erkrankungsfällen in China sowie in Ländern mit hohem Reiseaufkommen von und nach Wuhan gekommen. Weitere Krankheitsfälle sind zu erwarten. Nach derzeitigem Stand ist eine Ein- und Ausreise nach und aus Wuhan nicht möglich. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht regelmäßige Reisehinweise. Siehe: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/china-node/chinasicherheit/200466#content_0

Die Seite wird ständig aktualisiert. Derzeit wird geraten, nicht notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete zu verschieben.

Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge besteht basierend auf den bisher vorliegenden Informationen die Möglichkeit einer begrenzten Mensch-zu-Mensch Übertragung. Grundsätzlich einzuhaltende Hygiene- und Verhaltensregeln (Häufiges Händewachen, Abstand halten zu erkrankten Menschen und Tieren etc.) werden empfohlen. Die zuständigen Behörden raten Menschen, die in den vergangenen 14 Tagen in der betreffenden Region gewesen sind und bei sich oder/oder Angehörigen Krankheitszeichen feststellen, zeitnah einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache und die Symptome einzuordnen und abzuklären.

Gemeldete Fälle

Laut RKI sind bisher mehr als 800 Fälle in China gemeldet worden, vorrangig in Wuhan, davon sind bisher 25 Todesfälle, insbesondere bei älteren Menschen mit anderen Grunderkrankungen, bekannt. Des Weiteren sind einige Fälle in Peking, Provinz Guangdong, Shanghai und Zhejiang gemeldet worden. Außerhalb Chinas sind 10 Fälle gemeldet, davon 4 in Thailand, 1 in Japan, 1 in Südkorea, 1 in Singapur, 2 in Vietnam und 1 in USA (RKI, Stand 24.01.2020, 12:00 Uhr). Die Kontagiösität (Ansteckungsrisiko) liegt deutlich unter dem aus den Vorjahren bekanntem SARS-Virus.

Wie ist Hamburg aufgestellt?

Das Robert Koch Institut (RKI) als Bundesoberbehörde bewertet die Wahrscheinlichkeit des Imports von Fällen nach Deutschland und das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin als gering. Bisher gibt es keinen Hinweis auf Erkrankte in Europa.

Hamburg ist auf den Fall einer ungewöhnlichen Seuchenlage vorbereitet. Mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem Institut für Hygiene und Umwelt (HU) als Landesbetrieb der BGV stehen Einrichtungen mit internationaler Reputation für Forschung und Diagnostik von Infektionskrankheiten zur Verfügung. Der Hafen- und Flughafenärztliche Dienst des Hamburg Port Health Centers überwacht die Situation im Reiseverkehr sowohl am Hamburg Airport als auch im Hafen. Mit einer Vielzahl von medizinischen Einrichtungen der Maximalversorgung ist eine stationäre Versorgung auf dem anerkannten Stand der Wissenschaft sichergestellt, sollte dies notwendig werden.

Zudem steht die BGV als oberste Landesgesundheitsbehörde im stetigen Austausch mit dem RKI, den IGV-Flughäfen und den anderen Bundesländern, um im Bedarfsfall auf aktuelle Entwicklungen sofort reagieren zu können.

Aktuelle Informationen zur Lage erhalten Sie auf den Web-Seiten des Robert-Koch-Institutes: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/respiratorisch/Pneumonien-China.html

Es wird empfohlen die angegebenen Informationsseiten regelmäßig auf Aktualisierungen durchzusehen.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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