Politik

Sind die S-Bahnhöfe in Harburg attraktiv?

Harburg. Der SPD-Bezirksabgeordnete und Bürgerschaftskandidat Frank Wiesner nimmt nach der Besichtingung der  Bahnhöfe in Süderelbe nun den Zustand der S-Bahnhöfe im restlichen Bezirk in Augenschein. Manches ist von der DB angeschoben worden, aber gerade bei den Tunnelbahnhöfen bleibt vieles verbesserungswürdig. Dabei sind attraktive Bahnhöfe wichtig für stärkere ÖPNV-Nutzung.

Am Freitag, den 14.2.2020 findet die Besichtigung mit Rundgang und -fahrt der S-Bahnhöfe in Harburg statt. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am S-Bahnhof Harburg, unten an der langen Rolltreppe. Gegen 18 Uhr geht es in der Station Harburg Rathaus weiter, dort kann man am Ausgang der Neuen Straße dazustossen. Zuletzt wird um 18:45 Uhr die Heimfelder Station angesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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3 Kommentare

  1. Wenn einer eine Reise tut …
    Ich würde ja gern einmal die Beurteilung von Herrn Wiesner zum Bahnhofes Hamburg-Harburg lesen.
    Und erfahren ob auch er den Bahnhof unmöglich findet.
    Beginne ich einmal mit der Ankunft per S-Bahn in Hamburg Harburg.
    Der Reisende mit Fahrrad findet am S-Bahnsteig einen Aufzug vor in den tatsächlich zwei Fahrräder passen. Sind es zwei Reisende mit Fahrrad, die noch Gepäck am Fahrrad haben, passt nur eines in den Aufzug. Und man ist gezwungen ähnlich dem Bauern in dem Rätsel der dort mit dem Ruderboot Wolf, Schaf und Kohlkopf unbeschadet ans andere Ufer bringen will.
    Eine Person bringt das erste Rad per Aufzug eine Etage nach oben und stellt es außerhalb des Fahrstuhles ab. Natürlich abschliessen. Fährt mit Glück, weil keine weiteren Personen anstehen, gleich wieder nach oben und dort steigt die zweite Person mit dem Rad hinzu. Als Ortsfremder gaukelt man nun ähnlich wie ein Schmetterling im Garten durch das Labyrinth der Ebene im Bahnhof und sucht die Fernzugbahnsteige. Hat man die nun erreicht steht man vor zwei langen Treppen. Einer Rolltreppe und einer Normalen.
    Für den Bahnreisenden steht auf dieser Ebene kein Fahrstuhl zu Verfügung,
    eine Herausforderung ohne Gleichen. Besondern wenn dann, wohl bevorzugt am Sonntagmorgen, auch die hinaufführende Rolltreppe außer Betrieb ist.
    Was macht man dann mit Kinderwagen oder dem bepackten Radwanderurlaubsfahrrad? Die Steintreppe zum Bahnsteig verfügt Nichteinmal über eine Schieberinne. Zudem wäre die auch sehr steil.
    Hier kann man nur hoffen, dass sich Mitbürger erbarmt die Treppe zu überwinden. Am Sonntagmorgen ist natürlich weniger Publikumsverkehr als Werktags.

    Etwas anders noch gestaltet sich die Ankunft per Bahn und Fahrrad in Hamburg –Harburg aus „Richtung Bremen“. Den Bahnsteig verlassen kann man wieder nur wieder über die Steintreppe, denn die Rolltreppe führt nicht hinunter. Wer als Radfahrer davon träumt den Fahrstuhl am Bahnsteig in Hamburg-Harburg benutzen zu können wird enttäuscht: ein Fahrrad passt dort der Länge nach gar nicht hinein. Nur Rollstuhl oder Kinderwagen. Beides zusammen natürlich nicht.
    Also darf man wieder mit dem bepackten Fahrrad die Steintreppe hinunter holpern.
    Sehr komfortabel.
    Eine Etage tiefer beginnt wieder die Suche nach den S-Bahnsteigen. enervt haben wir die Suche aufgegeben, den Tunnel verlassen und sind die restlichen 15 km mit dem Rad nach Hause gefahren. Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen.
    Wenn der Leser noch nach der Lösung sucht wie der Bauer mit den Tieren unbeschadet ans andere Ufer kam, findet die Lösung im www.

    1. Die beschriebene Situation kann ich nachvollziehen, auch ohne die Besichtigung, die ich am 14.02. unternehme.
      Zur Sache, ja die Fahrstühle sind für Fahrräder sehr klein. Dies liegt in der Verantwortung der DB, die nur sehr mühselig Fahrräder und ihre Besitzer als Kunden sieht.
      Auch wären im Harburger Bahnhof Verbesserungen nötig, wobei andere Maßnahmen für mich eine höhere Priorität hätten.

      1. Natürlich liegt die Verantwortung bei der Bahn. Die Frage ist ja, wie deren Trägheit auf die Sprünge zu helfen ist. Durch „freiwillige Verpflichtung” ist bisher nichts geschehen.
        Um die Akzeptanz des ÖPNV gegenüber dem Auto zu erhöhen ist noch einiges zu tun.
        Sie schreiben: „wobei andere Maßnahmen für mich eine höhere Priorität hätten.” Welche wären dass? „Erhöhung der Sicherheits” allein wird nicht reichen.

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