Hamburg

Mann stürzt von HADAG-Fähre in die Elbe

Hamburg. Dramatischer Rettungseinsatz auf der Elbe in Höhe des Anlegers Neumühlen. Gegen 12 Uhr stürzte von der HADAG-Fähre „Wolfgang Borchert“ eine männliche Person in die kalte Elbe. Sofort wurde ein Notruf über die 112 und über den Hafenfunk abgegeben. Passanten, die zu dem Zeitpunkt zahlreich auf dem Schiff mitgefahren sind, konnten den leblosen Körper an der Fähre festhalten.

Ein Lotse, der zum Unglückszeitpunkt in der Nähe war, konnte schließlich die Person über eine heruntergeklappte Heckklappe aufnehmen und am Deck reanimieren. Der Kapitän des Lotsen steuert umgehend den Anleger Neumühlen an. Dort warteten bereits erste Rettungskräfte und übernahmen die Reanimation. Ein Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber auf dem Elbstrand landetet, eilte ebenso zum Anleger.

Der Mann kam wenig später mit Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand gibt es zurzeit keine Informationen. Die Passagiere, die auf der Fähre waren, wurden von der Feuerwehr betreut. Ein Notfallseelsorger wurde hinzugezogen. Unter den Betroffenen war auch eine Familie mit einem Kind. Die Polizei ermittelt nun die genauen Hintergründe. /pm

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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