Hamburg

Ferienende – Hamburg trifft umfangreiche Maßnahmen für Schulen

Hamburg. Wie die Schulbehörde heute mitteilt, wird ab dem kommenden Montag der Unterricht in Hamburg regulär stattfinden. Auch besorgte Eltern sollen ihre Kinder in die Schulen schicken. Sämtliche Personen, die aus Risikogebieten (Italien, Iran, China (Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan) und Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do)) zurückkehren, dürfen am Montag die Schulen nicht betreten. Unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen, ist ihnen der Zutritt zur Schule verboten. Sie haben sich 14 Tage in häusliche Isolation zu begeben und das weitere Vorgehen telefonisch mit der Schulleitung abzustimmen.

Insbesondere sind Kontakte zu älteren oder chronisch kranken Menschen zu vermeiden. Beim Auftreten von grippalen Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemwegsbeschwerden soll der Hausarzt oder der Arztruf 116117 angerufen werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dies sind die gleichen Maßnahmen, wie sie für Kontaktpersonen von nachweislich infizierten Personen gelten. Sollte es in Schulen zu Infektionen kommen, treffen ausschließlich die bezirklichen Gesundheitsämter ( Harburg 040 / 42871 – 2320) geeignete Maßnahmen.

Schulische Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmenden, darunter auch Feiern, Sportfeste, Konzerte und Theaterstücke sind abzusagen, heißt es in der Behördenmitteilung. Klassenfahrten in Risikogebiete werden verboten, für Entschädigungen finanzieller Art ist die Rechtsabteilung (schadenersatz@bsb.hamburg.de) der Schulbehörde zuständig.

Die Behörde weist die Schulen außerdem an, sämtliche Sanitäre Einrichtungen dahingehend zu ertüchtigen, dass die hygienischen Maßnahmen jederzeit zufriedenstellend durchführbar sind. Alle Personen in der Schule sollen sich nicht berühren, umarmen oder die Hände schütteln. Türklinken sollten nach Möglichkeit, genauso wie auch Knöpfe von Aufzügen, nicht angefasst werden. Das berühren des Gesichts mit den Händen soll unbedingt vermieden werden.

Haben Schulbeschäftigte oder Schülerinnen und Schüler Kontakt zu einer positiv getesteten anderen Person, schicken die Pädagogen der Schule diese Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schüler nach Rücksprache mit der Schulleitung nach Hause. Die Schulleitung informiert dann das örtliche Gesundheitsamt und die Schulbehörde.

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

2 Kommentare

  1. Vollkommen absurd… man soll Sozialkontakte vermeiden aber Schulen bleiben offen. Türklinken nicht anfassen, soll der Unterricht bei offener Tür abgehalten werden, ebenso wie der ToilettenBesuch? auch ohne Corona ist Händewaschen wichtig, aber die Toiletten der Schüler sind nie mit ausreichend Papier und Seife bestückt….geschweige denn, dass sich jeder Erwachsene die Hände nach der Toilette wäscht. Wer kontrolliert hier ? wer kontrolliert die Vorschriften zur Händehygiene bei den kleinsten.:.. keine Umarmung und Berührung…. absoluter nonsens !!!!

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