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Hamburg

Feuerwehr verzeichnet leichten Anstieg von Corona-Viren Einsätzen

Hamburg. Die Feuerwehr Hamburg verzeichnet aktuell einen Anstieg an Einsätzen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. So wurde am Donnerstagvormittag ein männlicher Patient in das Universitätsklinikum Eppendorf verlegt. Der mit dem Coronavirus infizierte Mann war am Vortag im Krankenhaus St. Georg aufgenommen worden und soll nun aufgrund seines Gesundheitszustandes auf eine Intensivstation verlegt werden. Das UKE verfügt über eine spezielle Intensivstation für hochinfektiöse Patienten, dort kann der Mann angemessen behandelt werden. Die Feuerwehr Hamburg transportierte den Infizierten mit einem der Infektionsrettungswagen. Die Notfallsanitäter gingen unter Personenschutzanzügen und Mundschutz in das Krankenhaus. Dort wurde der Mann zuvor isoliert.

Unterdessen nimmt Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher zur Stunde an der Ministerpräsidenten-Konferenz in Berlin teil, wo es um die Corona-Virus Lage in Deutschland geht.

Bürgermeister Tschentscher hat sich hierzu gestern mit Experten des Universitätsklinikums Eppendorf ausgetauscht und an der Sitzung der dortigen Coronavirus-Taskforce teilgenommen. Er wird sich heute auf der Ministerpräsidentenkonferenz dafür einsetzen, dass die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland gut zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden, möglichst einheitlich erfolgen und den jeweils aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen. Der Bund muss die Länder und medizinischen Einrichtungen zudem dabei unterstützen, Schutzkleidung, Beatmungsgeräte und alle weiteren, für die medizinische Versorgung erforderlichen Produkte, zu beschaffen.

Der Bürgermeister sagt: “ Die nächsten Monate werden unsere Stadt vor große Herausforderungen stellen. Wir werden in den kommenden Wochen voraussichtlich weitere Entscheidungen treffen, die aufgrund der Entwicklung der Coronavirus-Ausbreitung erforderlich sind. Ich bitte alle Hamburgerinnen und Hamburger, die Empfehlungen der Behörden ernst zu nehmen und sich verantwortungsvoll zu verhalten.“

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Andreas Scharnberg

Andreas Scharnberg ist freiberuflicher Journalist und betreibt nebenher sein eigenes und unabhängiges Projekt einer regionalen Onlinezeitung. Der Vater von 4 Kindern ist Experte in Sachen der Lebenshilfe, aktiver Gewerkschafter, politisch interessiert und engagiertes Mitglied beim Weissen Ring. Als Hamburger weiß er auch, wie es ist, im Regen zu stehen.

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Ein Kommentar

  1. Was unternimmt die Stadt hamburg zum schutz der Angehörigen von allen in Bereichen Tätigen wo die Infektionsgefahr durch Corona hoch/bzw diese als Überträger den Virus ggf Ach Hause bringen? Z. B. Berufsfeuerwehr Hamburg, Ärzte, Krankenschwester, Pfleger usw.
    Das würde mich und sicherlich auch viele andere sehr interessieren. Den was bringt jede Maßnahme, wenn Personen in Berufen mit Hoch Risiko nach der Arbeit nach Hause fahren und den Virus ggf an Angehörige weitergeben?
    Oder beim Tanke oder oder oder?
    Wäre sehr dankbar für kurzfristige Antwort.

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